
Forschungsdaten zuverlässig zu archivieren und über entsprechende Infrastrukturen dauerhaft für eine Nachnutzung verfügbar zu machen wird zur Sicherung „Guter Wissenschaftlicher Praxis“ von der DFG gefordert. Sei es, um die Ausgangsdaten für wissenschaftliche Veröffentlichungen nachvollziehen zu können oder um die weitere Nutzung im Kontext künftiger Forschungsfragen zu ermöglichen.
Mit der Publikation von Forschungsdaten und ihrer dauerhaften Zitierbarkeit entstehen neue Anforderungen. Dabei zeigt sich, wie wichtig die detaillierte Beschreibung von Forschungsdaten mit qualitativ hochwertigen Metadaten ist. Dies betrifft viele Aspekte, wie
Forschungsdaten entlang ihres gesamten Lebenszyklus zu betrachten und in die Prozesskette experimenteller Umgebungen einzubetten ist eine große Herausforderung, da ein standardisiertes Vorgehen durch die Heterogenität der Forschungsprozesse, insbesondere über die Grenzen von Fachdisziplinen hinweg, erschwert ist.
Der eintägige Workshop „Metadaten zur Qualitätssicherung von Forschungsdaten“ fand am 13. April 2011 in den Räumen von FIZ Karlsruhe statt. In einer Runde mit ca. 25 Experten wurden folgende Kernthemen in Themensessions diskutiert und Handlungsfelder zur weiteren Bearbeitung konkretisiert:
Projekt BW-eLabs und Forschungsdaten |
Is it a bug or a feature? |
Selbstschreibende Datenformate in den Small Sciences |
Datenakquise in einem Provenience System |
Datenerfassung der Remote-Experimente im Bereich Digitale Holografische Mikroskopie |
Linked Data - Einführung |
Linked Data Cloud |
Persistent Identifiers – Einführung |
Persistent Identifier und Metadaten für Forschungsdaten |