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Wechsel an der Spitze – Professor Gert-Martin Greuel zum neuen Chefredakteur des Zentralblatts für Mathematik ernannt

20. Dezember 2011

ZBMATH wird die Zukunft ab 1.1.2012 unter neuer Führung bestreiten

Karlsruhe, Dezember 2011  –  Neuer Chefredakteur des „Zentralblatts für Mathematik“ (kurz ZBMATH) wird Prof. Dr. Dr. h.c. Gert-Martin Greuel. Das beschlossen die Herausgeber von ZBMATH: FIZ Karlsruhe – Leibniz-Institut für Informationsinfrastruktur, die Heidelberger Akademie der Wissenschaften, die European Mathematical Society und der Springer Verlag. Professor Greuel tritt die Nachfolge von Prof. Dr. Bernd Wegner an. Dieser hat die renommierte  Referatezeitschrift 37 Jahre erfolgreich geleitet und ihre Digitalisierung ebenso vorangetrieben wie die gleichnamige Datenbank. Ende 2011 übergibt er diese einzigartige Quelle gegenwärtiger mathematischer Forschung und Geschichte an seinen Nachfolger.

Prof. Greuel hat nicht nur langjährige Erfahrung in der mathematischen Forschung und im Wissenschaftsbetrieb, sondern er kennt ZBMATH auch von der Nutzerseite: Als Professor an der Universität Kaiserslautern und Direktor des Mathematischen Forschungsinstituts Oberwolfach greift er selbst regelmäßig auf die Informationen im Zentralblatt MATH zu. „Prof. Greuel kennt durch den Kontakt mit Wissenschaftlern aus aller Welt sehr genau die Bedürfnisse der Community. Dies sind beste Voraussetzungen, die Datenbank im Sinne der Nutzer weiterzuführen“, so Prof. Marta Sanz-Solè, Präsidentin der Europäischen Mathematischen Gesellschaft.

Im Jahr 1931 als gedruckte Referatezeitschrift gegründet, entwickelte sich das Zentralblatt unter der Leitung von Prof. Wegner und der von ihm aufgebauten Berliner Redaktion zum Zentrum der europäischen Informationsinfrastruktur für Mathematiker und spielt eine wichtige Rolle in zahlreichen Digitalisierungsprojekten. Heute ist ZBMATH ausgezeichnet aufgestellt und bietet hochinteressante Möglichkeiten für innovative Weiterentwicklungen.

Dieses Entwicklungspotenzial wird Prof. Greuel ausschöpfen: „Heute wird das Zentralblatt fast ausschließlich elektronisch genutzt. Ich plane daher, die elektronischen Möglichkeiten von ZBMATH im Sinne der Nutzer auszubauen. Dementsprechend werden sich künftige Aktivitäten auf den weiteren Ausbau der Autorenidentifikation und die Optimierung der Such- und Displayfunktionalitäten konzentrieren. Zukunftsthemen wie Semantik, Visualisierung, aber auch Recherchemöglichkeiten zu mathematischer Software werden einen weiteren Schwerpunkt meiner Tätigkeit bilden.“

Die Herausgeber von ZBMATH freuen sich, dass Prof. Greuel bereit war, die Position des Chefredakteurs zu übernehmen. „Wir sind davon überzeugt, mit Gert-Martin Greuel den optimalen Nachfolger von Bernd Wegner gefunden zu haben, und wir freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit“, betont Sabine Brünger-Weilandt, Direktorin und Geschäftsführerin von FIZ Karlsruhe.

 

Über das Zentralblatt MATH (ZBMATH)
Als weltweit umfangreichste Datenbank für Publikationen in der reinen und angewandten Mathematik ist das Zentralblatt MATH (ZBMATH) ein unverzichtbares Arbeitsmittel für Mathematiker an Hochschulen sowie für Anwender der Mathematik. Durch die Integration des Jahrbuchs für Mathematik (1868 bis 1943) sind die in der Mathematik erschienenen Publikationen seit 1868 systematisch nachgewiesen, ausgewählte Arbeiten sogar seit 1826. Heute enthält ZBMATH mehr als drei Millionen Zitate aus Zeitschriftenartikeln, Serien sowie Monografien, Konferenzbeiträgen und weiteren Publikationsformen. Jährlich wird die Datenbank um ca. 120.000 Datensätze erweitert. Die Verantwortung für die Datenbank tragen die Herausgeber European Mathematical Society (EMS), FIZ Karlsruhe und die Heidelberger Akademie der Wissenschaften gemeinsam mit dem Springer Verlag.
http://www.fiz-karlsruhe.de/zbmath.html
http://www.emis.de/

Weitere Informationen
FIZ Karlsruhe,
Abteilung Mathematik und Informatik,
Franklinstr. 11,
10587 Berlin
Tel.: 030 399934-0,
Fax: 030 392700-9,
E-Mail: editor(at)zblmath.fiz-karlsruhe(dot)de

Pressekontakt:
FIZ Karlsruhe,
Rüdiger Mack
Tel.: 07247 808-513,
E-Mail: Ruediger.Mack(at)fiz-karlsruhe(dot)de

FIZ Karlsruhe – Leibniz-Institut für Informationsinfrastruktur (www.fiz-karlsruhe.de) ist eine gemeinnützige Gesellschaft, die im öffentlichen Auftrag weltweit publizierte wissenschaftliche Information zugänglich macht und entsprechende Dienstleistungen zur Verfügung stellt. FIZ Karlsruhe hat die Aufgabe, den nationalen und internationalen Wissenstransfer und die Innovationsförderung zu unterstützen. Die Geschäftsfelder sind:

  • STN International – der weltweit führende Online-Service für wissenschaftlich-technische Forschungs- und Patentinformation
  • KnowEsis – innovative eScience-Solutions zur disziplinunabhängigen Unterstützung des gesamten Forschungsprozesses
  • Datenbanken und Informationsdienste – Datenbanken und Wissenschaftsportale in den Fachgebieten Energie, Mathematik und Informatik, Kristallografie und Chemie.

FIZ Karlsruhe ist Mitglied der Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried-Wilhelm-Leibniz („Leibniz-Gemeinschaft“), unter deren Dach 87 Einrichtungen vereint sind, die Forschung betreiben oder wissenschaftliche Infrastruktur bereitstellen