20. Dezember 2012: Neue FIZ AutoDoc Preisliste ab 1. Januar 2013

Um die Übersichtlichkeit unserer Preisliste zu optimieren, werden die Service-Gebühren für alle Lieferformate in der Geschwindigkeit „Standard“ bzw. in der Geschwindigkeit „Rush“ jeweils vereinheitlicht.

Die Service-Gebühren für FAX und PRINT-Lieferungen werden in diesem Zusammenhang gesenkt, die Service-Gebühr für elektronische Lieferungen in der Geschwindigkeit „Standard“ geringfügig erhöht.

 

  • „Standard“ (PDF / FAX / PRINTED):
  • „Rush“ (PDF / FAX / PRINTED):

10,90 EURO (zzgl. MWSt.)
16,90 EURO (zzgl. MWSt.)

 

Die Copyright-Gebühr für PRINT- bzw. FAX-Bestellungen über unseren französischen Lieferanten INIST erhöht sich von 2,00 EURO auf 2,90 EURO (zzgl. MWSt.).

Die neue Preisliste finden Sie unter: http://www.fiz-karlsruhe.de/autodoc_price_list.html.

 

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14. Dezember 2012: Erste Version der neuen STN-Plattform online – wichtiger Schritt in die Zukunft der Patentsuche

Version One der neu entwickelten STN-Plattform unterstützt Informationsspezialisten mit innovativen und leistungsstarken Funktionen. Die STN-Flaggschiffe CAplus und DWPI sind bereits in vollem Umfang verfügbar. Die Nutzerfreundlichkeit ist deutlich erhöht, keine Systemgrenzen mehr.

 

Karlsruhe und Columbus, Ohio/USA, 14. Dezember 2012 – Alle STN-Kunden mit Festpreisabkommen können ab sofort die Betaversion von Version One der neuen STN-Plattform nutzen. Dies gaben die STN-Partner FIZ Karlsruhe und Chemical Abstracts Service (CAS) gemeinsam bekannt. Damit ist der erste bedeutende Meilenstein in einem mehrjährigen Entwicklungsprozess der nächsten Generation von STN, „The Choice of Patent Experts“, erreicht.

Der Schwerpunkt der ersten Entwicklungsphase lag auf dem Such- und Retrievalsystem, dem Herzstück von STN. Version One kombiniert die vollständigen Inhalte von CAS RegistrySM und Chemical Abstracts mit dem Derwent World Patents Index® von Thomson Reuters und erschließt sie mit leistungsstarken neuen Funktionen für Recherchen auf folgenden Gebieten:

 

  • Chemie und allgemeine Technologie
  • Patente, z. B. grundlegende Recherchen zur Neuheit und zum Stand der Technik
  • Due Diligence (Risikoprüfung)1
  • Freedom to Operate (Ausübungsfreiheit)2

Das moderne Design der intuitiven Nutzeroberfläche orientiert sich an den Arbeitsabläufen der Informationsspezialisten. Diese können nun ihre Recherchestrategie und Suchergebnisse in sogenannten Projekten verwalten. Komplexe Recherchen lassen sich effizient und mit hoher Performance durchführen. Die täglich wachsende Menge der weltweit veröffentlichten Patent- und Forschungsinformationen lässt sich kaum mehr bewältigen – die neuen Möglichkeiten von STN bedeuten eine unverzichtbare Unterstützung.

Die STN-Kunden finden eine Kombination aus Bewährtem und Neuem: In einer interaktiven Arbeitsumgebung können sie wie bisher effizient mit der gewohnten Suchsprache recherchieren (sogenannte Command Line). Neu hinzugekommen ist, dass eine Suchanfrage nun gleichzeitig Text und Strukturen enthalten kann. Damit sind Chemieinformationen wesentlich gezielter abrufbar.

Mit den nächsten Versionen wird die neue STN-Plattform um zusätzliche Inhalte und Funktionen erweitert. Ziel ist, mit einem zukunftsorientierten System die immer komplexere Arbeit von Patentspezialisten optimal zu unterstützen. Für 2013 ist konkret geplant, das inhaltliche Angebot um zahlreiche Patentvolltextdatenbanken zu erweitern.

„Im Oktober 2011 hatten wir angekündigt, eine völlig neue STN-Plattform zu entwickeln und im Jahr 2012 eine erste Version auf den Markt zu bringen. Entsprechend unserer langjährigen Tradition haben wir auch diesmal unseren Kunden gegenüber Wort gehalten. Wir freuen uns, den STN-Festpreiskunden in aller Welt nun die Version One zur Verfügung stellen zu können. Dies ist ein bedeutender erster Schritt auf dem Weg in die Zukunft von STN“, erklärt Bob Massie, Präsident von CAS.

„Wir sind überzeugt, dass die innovativen Funktionen, die Performance und die Leistungsstärke insgesamt den Beifall der Informationsspezialisten finden werden”, so Sabine Brünger-Weilandt, die Direktorin und Geschäftsführerin von FIZ Karlsruhe. „Unser internationales STN Advisory Council hat uns in allen wesentlichen Aspekten beraten, um die neue STN-Plattform so kundengerecht wie möglich zu gestalten.”

Die Mitglieder des STN Advisory Councils bestätigen, dass die STN-Partner ein Produkt entwickeln, mit dem die Nutzer ihre Effizienz und Produktivität signifikant steigern können:
„Es war erstaunlich zu beobachten, wie sich die neue STN-Plattform im Laufe der vergangenen zwei Jahre entwickelt hat – von der Planungsphase über die Alpha-Version zur aktuellen Beta-Version. Sie wird wichtige neue Funktionalitäten besitzen: Keine Systemgrenzen! Gleichzeitige Suche in Registry und Chemical Abstracts! Schnellvorschau für Treffer! Ich freue mich darauf, meine Produktivität mit Hilfe des neuen Suchsystems zu steigern und die Verwaltung meiner Recherchen zu verbessern”, stellt Gayenel Rice von 3M fest.

Während der gesamten Entwicklungszeit der neuen Plattform wird das derzeitige STN-System weiter in vollem Umfang gepflegt und zur Verfügung stehen.

 

Über STN® InternationalSM

STN International ist der weltweit führende Online-Dienst für wissenschaftliche und technische Forschungs- und Patentinformation. STN bietet auf einer neutralen Plattform qualitativ hochwertige Inhalte in mehr als 150 Datenbanken der renommiertesten Produzenten (z. B. DWPISM, CAplusSM/CAS REGISTRYSM und INPADOCDB/INPAFAMDB) sowie State-of-the-Art-Funktionalitäten für Retrieval, Analyse und Visualisierung. Das Retrievalsystem ist optimal auf den Content abgestimmt und erlaubt die Text- und Faktensuche ebenso wie die Suche mit chemischen Strukturen und Biosequenzen. Weltweit einzigartig ist die numerische Suche nach physikalisch-chemischen Eigenschaften. Mit STN AnaVistTM können die Recherche-Ergebnisse analysiert und durch Visualisierung neue Trends in der Forschung aufgedeckt werden.
Im Anschluss an eine Recherche bietet die integrierte STN Fulltext Solution mit FIZ AutoDoc einen einfachen und schnellen Zugriff auf Volltextdokumente aus wissenschaftlichen Zeitschriften und Patenten. STN unterstützt seine Kunden bei geschäftskritischen Entscheidungen durch Informationen in bestmöglicher Qualität, Vollständigkeit und Aktualität. Datenschutz, Datensicherheit und Vertraulichkeit werden in höchstem Maße gewährleistet. STN International wird von FIZ Karlsruhe und CAS (Columbus/Ohio) weltweit gemeinsam betrieben und von JAICI in Japan repräsentiert.

FIZ Karlsruhe – Leibniz-Institut für Informationsinfrastruktur (www.fiz-karlsruhe.de) ist eine gemeinnützige GmbH und hat als eine der größten außeruniversitären Informationsinfrastruktureinrichtungen in Deutschland den öffentlichen Auftrag, Wissenschaft und Forschung – auch in der Wirtschaft – mit wissenschaftlicher Information zu versorgen und entsprechende Produkte und Dienstleistungen auf dem Gebiet der Informationsinfrastruktur zu entwickeln. Das erklärte Ziel von FIZ Karlsruhe ist es, den nationalen und internationalen Wissenstransfer zu stärken und die Innovationsförderung zu unterstützen. Die Geschäftsfelder sind:

 

  • STN International – der weltweit führende Online-Service für wissenschaftlich-technische Forschungs- und Patentinformation
  • KnowEsis – innovative e-Science-Solutions zur disziplinunabhängigen Unterstützung des gesamten Forschungsprozesses (z. B. Forschungsdatenmanagement)
  • Datenbanken und Informationsdienste – Datenbanken und Wissenschaftsportale in den Fachgebieten Mathematik und Informatik, Kristallografie und Chemie sowie Energie.

FIZ Karlsruhe ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft, unter deren Dach mehr als 80 Einrichtungen vereint sind, die Forschung betreiben oder wissenschaftliche Infrastruktur bereitstellen.

 

Weitere Informationen:

FIZ Karlsruhe STN Europa
Hermann-von-Helmholtz-Platz 1
76344 Eggenstein-Leopoldshafen
Tel: +49 7247 808-555
Fax: +49 7247 808-259
E-Mail: helpdesk(at)fiz-karlsruhe(dot)de

 

Kontakt Marketingkommunikation:
Rüdiger Mack
Tel. +49 7247 808-115
Ruediger.Mack(at)fiz-karlsruhe(dot)de

 

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13. Dezember 2012: Offene Meisterschaften der Plusenergiehäuser

Deutsche Beiträge zum Solar Decathlon Europe 2012

 

Der Decathlon, also der Zehnkampf, gilt in der Leichtathletik wegen der geforderten Vielseitigkeit als Königsdisziplin. Genau auf diese Fähigkeit, unterschiedlichen Anforderungen möglichst umfassend gerecht zu werden, kommt es beim Solar Decathlon an. In diesem Wettbewerb für komplett solar versorgte Wohnhäuser messen sich Hochschulteams aus aller Welt mit ihren Demonstrationsgebäuden. Das aktuelle BINE-Projektinfo „Im Wettkampf um das beste Plusenergiehaus“ (17/2012) stellt die beiden deutschen Beiträge der diesjährigen europäischen Veranstaltung in Madrid vor. Teams der Hochschulen aus Konstanz und Aachen hatten mit ganz unterschiedlichen Ansätzen den vierten und fünften Platz von 18 Teilnehmern erreicht.

Die Hauskonzepte müssen sich u. a. den Wettbewerbskriterien Architektur, Energieeffizienz, Technische Umsetzung und Nachhaltigkeit stellen. Auch Komfort, Raumklima und die Funktionalität des Gebäudes sowie die Öffentlichkeitsarbeit der Teams werden bewertet. Von den deutschen Entwürfen perfektionierten die Studenten aus Konstanz die modulare Bauweise. Hier steht im Mittelpunkt, dass die Hausnutzer sich ihr Plusenergiehaus aus Modulen individuell zusammenstellen und später wieder verändern können. Bei den Aachenern drehte sich alles um das Thema Wiederverwertung. Um den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes möglichst ressourcenschonend zu gestalten, verbaute das Team teils ungewöhnliche Recyclingmaterialien.

In einem Kurzinterview bezieht Prof. Karsten Voss von der Universität Wuppertal, der in Madrid der Jury angehörte, zum diesjährigen Solar Decathlon und zu den Perspektiven Stellung. Derzeit beginnt in Deutschland eine Diskussion um einen weiteren Wettbewerb mit einem umfassenderen Profil.

Die Solar Decathlon-Wettbewerbe gehen weiter: In 2013 können sich Hochschulteams mit neuen Konzepten bei zwei Veranstaltungen in den USA und China messen. Die nächste europäische Ausgabe findet 2014 in Versailles statt. Das BINE-Projektinfo „Im Wettkampf um das beste Plusenergiehaus“ (17/2012) ist kostenfrei beim BINE Informationsdienst von FIZ Karlsruhe erhältlich – unter www.bine.info oder 0228 92379-0.

Den vollständigen Pressetext sowie Grafiken und Fotos finden Sie unter
http://www.bine.info/...

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Kontakt
Uwe Milles
Tel. +49 228 9 23 79-26
presse(at)bine(dot)info


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11. Dezember 2012: Heizen und Kühlen mit verbesserten Wärmeträgern

PCM-Fluide verdoppeln die Energiedichte

 

Bisher wird üblicherweise Wasser als Wärmeträger eingesetzt, um Wärme zu transportieren und Kühldecken mit Kälte zu versorgen. Künftig wächst für spezielle Einsatzbereiche Konkurrenz heran. Forscher haben neue Wärmeträgerfluide (PCS – Phase Change Slurries) mit mindestens doppelter Energiedichte entwickelt. Das aktuelle BINE-Projektinfo „Phasenübergang speichert Wärme“ (16/2012) stellt die Fluide vor. Dabei speichern fein im Wasser verteilte Latentwärmematerialien, wie Paraffine, Wärme beim Schmelzen und geben sie beim Erstarren wieder ab.

Die neuen Fluide bieten interessante Perspektiven für einen effizienteren Umgang mit Energie: Sie können dazu beitragen, Nachfragespitzen und Leistungsschwankungen auszugleichen. Die Kälteerzeugung kann künftig in die kühleren Nachtstunden verlagert werden. Kältenetze können kleiner dimensioniert werden. Bei Systemen mit hohen Investitions- aber geringen Betriebskosten, wie Wärmepumpen und Absorptions-Kältemaschinen, lohnt es sich, überschüssige Energie zu speichern. Die Fluide werden entweder als Emulsion oder als mikroverkapselte Kügelchen in die Transportflüssigkeit eingegeben.

Den Phasenwechsel zwischen dem festen und flüssigen Zustand einer Substanz für die Energiespeicherung zu nutzen, ist unter der Bezeichnung PCM (Phase-Change-Materials) bekannt. Bisher wurden die Materialien überwiegend in Bauteilen, wie Wänden und Decken, und in gebäudetechnischen Anlagen, wie Plattenspeichern und Klimageräten, eingesetzt. PCM lassen sich für unterschiedliche Temperaturbereiche und Anwendungsgebiete maßschneidern. Ziel der Forschung ist, die Investitionskosten weiter zu senken, um den Marktzugang zu erleichtern.

Ein Kältespeicher mit den neuen Fluiden wird als Pilotanlage in der Hamburger Hafencity betrieben. Der Speicher enthält 30 Gewichtsprozent mikroverkapseltes Paraffin. Das BINE-Projektinfo „Phasenübergang speichert Wärme“ (16/2012) ist kostenfrei beim BINE Informationsdienst von FIZ Karlsruhe erhältlich – unter www.bine.info oder 0228 92379-0.

 

Den vollständigen Pressetext sowie Grafiken und Fotos finden Sie unter
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7. Dezember 2012: Ein Stadtteil wird energieeffizient

Modellsanierungen für 4- bis 16-geschossige Wohngebäude

 

Der Freiburger Stadtteil Weingarten-West ist auf einem guten Weg, in Zukunft weniger Energie zu benötigen: Die Gebäude werden saniert und die Fernwärmeversorgung angepasst. Dabei ragt das erste auf Passivhausstandard sanierte Hochhaus nicht nur optisch als Vorzeigeprojekt heraus. Das aktuelle BINE-Projektinfo „Auf dem Weg zum Niedrigenergie-Stadtquartier“ (15/2012) stellt dieses Gebäude vor dem Hintergrund des umfassenden Stadtteilkonzepts vor. Auch eine Informationskampagne für die Bewohner gehört zu den Maßnahmen.

Die Freiburger Stadtbau GmbH hat mit Unterstützung des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ein ambitioniertes Konzept entwickelt: Vier aus den 1960er Jahren stammende Gebäude in Weingarten-West sollen als Forschungsprojekte grundsaniert werden. So können sie durch ihre Energieeffizienz, verbesserte Wirtschaftlichkeit und Gestaltung als Modelle für vergleichbare Gebäude wirken.

Das bekannteste Objekt ist das sanierte Hochhaus. Nach dem Umbau überzeugt das Gebäude nicht nur durch einen geringeren Energieverbrauch. Es gibt seither mehr Wohnungen im Haus und die bieten neue, zeitgemäße Grundrisse. Durch die Sanierungsmaßnahmen im Quartier verringert sich auch der Wärmebedarf insgesamt. Dies erfordert eine Anpassung der Fernwärmeversorgung. Abgerundet wird das Konzept durch die sogenannten „Sparfüchsinnen“. Das sind Bewohnerinnen des Viertels, die zu Energieberaterinnen ausgebildet worden sind, und die ihre Nachbarn in deren Muttersprache über Energiesparen und Wohnen im Passivhaus informieren.

Die Sanierung in Freiburg Weingarten-West ist ein Modellprojekt der vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie geförderten Initiative EnEff:Stadt. Im Jahr 2020 soll der Umbau des Viertels abgeschlossen sein. Das BINE-Projektinfo „Auf dem Weg zum Niedrigenergie-Stadtquartier“ (15/2012) ist kostenfrei beim BINE Informationsdienst von FIZ Karlsruhe erhältlich – unter www.bine.info oder 0228 92379-0.

Den vollständigen Pressetext sowie Grafiken und Fotos finden Sie unter
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28. November 2012: Alte Schätze neu entdecken

Die Deutsche Digitale Bibliothek (DDB) – das deutsche Kulturportal – wird heute in seiner Beta-Version vorgestellt und für die Öffentlichkeit freigeschaltet.
FIZ Karlsruhe – Leibniz-Institut für Informationsinfrastruktur sorgt als technischer Betreiber dafür, dass wertvolle Kulturschätze, wie etwa das handschriftliche Original des Weihnachtsoratoriums von Johann Sebastian Bach aus dem Jahre 1734, in digitaler Form über ein zentrales Internet-Portal für jedermann zugänglich sind. Damit ist der Grundstein dafür gelegt, alle deutschen Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen und ihre digitalen Angebote miteinander zu vernetzen und in die europäische Digitale Bibliothek Europeana zu integrieren.

Karlsruhe, November 2012 – „Jauchzet, frohlocket! Auf, preiset die Tage […]“, mit diesen passenden Worten beginnt das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach, das nun als digitale Version der Originalhandschrift zusammen mit weiteren rund 5,5 Mio. digitalen Objekten aus Kultur und Wissenschaft in der DDB abrufbar ist. Die DDB ermöglicht den zentralen Zugang zu Millionen von digitalisierten Büchern, Archivalien, Gemälden, Skulpturen, Denkmälern bis hin zu Filmen und Musik aus verschiedensten Sammlungen und Beständen von deutschen Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen und vernetzt diese miteinander. Damit findet man bei einer Suche unter dem Stichwort „Weihnachtsoratorium“ nicht nur die digitale Version von Bachs Originalpartitur, die von der Staatsbibliothek zu Berlin vorgehalten wird, sondern auch eine historische Tonaufnahme von 1951 auf Schellackplatte, dirigiert von Günther Ramin, dem 12. Thomaskantor nach Johann Sebastian Bach; diese Aufnahme gehört zur Sammlung der SLUB Dresden.

Als technischer Betreiber ist FIZ Karlsruhe für die gesamte IT-Infrastruktur der DDB zuständig. Diese umfasst nicht nur das öffentlich sichtbare Portal, sondern auch Systeme zur Aufbereitung bzw. zur sogenannten Normalisierung der Daten sowie zur Vernetzung der Partner. Die DDB läuft auf zwei redundant ausgelegten System-Strängen in räumlich getrennten Rechenzentren, um den hohen Ansprüchen an Performanz und Verfügbarkeit gerecht zu werden. Durch eine cloud-ähnliche Architektur kann die Leistungsfähigkeit des Systems dynamisch an die Besucherzahlen des Portals angepasst werden. Darüber hinaus unterstützt FIZ Karlsruhe die Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen bei der technischen Aufbereitung und Angleichung ihrer sehr heterogenen Daten für die Aufnahme in die DDB und hilft ihnen bei der Registrierung. Mit dieser Kombination aus Technik, Inhalt und Service stellt FIZ Karlsruhe eine robuste Basis für den erfolgreichen Betrieb der DDB bereit. „Die DDB hat nun ein Stadium erreicht, in dem die technischen Prozesse und Abläufe weitestgehend funktionieren und das Portal – wenn auch noch nicht in vollem Funktionsumfang – öffentlich nutzbar ist“, erklärt Matthias Razum, der das Projekt bei FIZ Karlsruhe leitet. „Damit ist das Fundament gelegt, auf dem die DDB in den nächsten Jahren weiter wachsen kann, sowohl was die Inhalte betrifft als auch hinsichtlich der Funktionalität. Wir freuen uns, mit der DDB endlich online zu gehen“, so Matthias Razum weiter, „und von den Besuchern des Portals Rückmeldungen und Anregungen zu erhalten, um gemeinsam mit unseren Partnern den weiteren Ausbau der DDB bedarfsgerecht gestalten zu können.“
Sabine Brünger-Weilandt, die Direktorin und Geschäftsführerin von FIZ Karlsruhe, betont: „Wir sind stolz darauf, als Leibniz-Institut für Informationsinfrastruktur an diesem bedeutenden nationalen, kulturpolitisch- und wissenschaftsrelevanten Vorhaben maßgeblich beteiligt zu sein. Die DDB ist ein anspruchsvolles Beispiel dafür, wie Inhalte, Technologien und Service in einer innovativen Informationsinfrastruktur verschmolzen werden und dabei gleichzeitig höchsten Qualitätsanforderungen genügen. Diesen Anspruch hat FIZ Karlsruhe an alle seine Produkte und Dienstleistungen“.
FIZ Karlsruhe ist seit 35 Jahren einer der erfolgreichsten Player im Informationssektor. Neben der DDB entwickelt und betreibt das Leibniz-Institut für Informationsinfrastruktur weltweit renommierte Datenbank-Services für Wissenschaft und Wirtschaft, mit dem Fokus auf Forschungs- und Patentinformation. Auf Basis der damit verbundenen Erfahrungen und Kompetenzen gehört die Entwicklung von innovativen e-Science-Lösungen für Wissenschaft und Forschung ebenfalls zum Produktportfolio.

Bildmaterial:
Matthias Razum, DDB-Projektleiter bei FIZ Karlsruhe, im Rechenzentrum.

Link:
Beta-Version der Deutschen Digitalen Bibliothek (DDB)

FIZ Karlsruhe – Leibniz-Institut für Informationsinfrastruktur ist eine gemeinnützige GmbH und hat als eine der größten außeruniversitären Informationsinfrastruktureinrichtungen in Deutschland den öffentlichen Auftrag, Wissenschaft und Forschung – auch in der Wirtschaft – mit wissenschaftlicher Information zu versorgen und entsprechende Produkte und Dienstleistungen auf dem Gebiet der Informationsinfrastruktur zu entwickeln. Das erklärte Ziel von FIZ Karlsruhe ist es, den nationalen und internationalen Wissenstransfer zu stärken und die Innovationsförderung zu unterstützen.

Die Geschäftsfelder sind:

 

  • STN International – der weltweit führende Online-Service für wissenschaftlich-technische Forschungs- und Patentinformation
  • KnowEsis – innovative e-Science-Solutions zur disziplinunabhängigen Unterstützung des gesamten Forschungsprozesses (z. B. Forschungsdatenmanagement)
  • Datenbanken und Informationsdienste – Datenbanken und Wissenschaftsportale in den Fachgebieten Mathematik und Informatik, Kristallographie und Chemie sowie Energie.

FIZ Karlsruhe ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft, unter deren Dach mehr als 80 Einrichtungen vereint sind, die Forschung betreiben oder wissenschaftliche Infrastruktur bereitstellen.

 

Weitere Informationen über FIZ Karlsruhe erhalten Sie unter:
FIZ Karlsruhe
Hermann-von-Helmholtz-Platz 1
76344 Eggenstein-Leopoldshafen
Tel. +49 7247 808-0
www.fiz-karlsruhe.de
contact(at)fiz-karlsruhe(dot)de

 

Pressekontakt
Dr. Robert Hauser
Tel. +49 7247 808-115
robert.hauser(at)fiz-karlsruhe(dot)de

 

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19. November 2012: FIZ Karlsruhe macht ab sofort den kompletten ReaxysFile™ auf STN® verfügbar – eine noch effektivere Suche ist jetzt möglich

Strukturen, Fakten und Reaktionen aus der Chemiedatenbank ReaxysFileTM sind auf STN® International ab sofort in der ganzen Bandbreite der Inhouse-Version (Reaxys) online verfügbar. / Die Aufnahme von mehreren Millionen chemischer Substanzen erweitert das Angebot an grundlegenden Informationen. / STN bietet präzise suchbare, qualitativ hochwertige Forschungs- und Patentinformationen.
 
 
Karlsruhe, November 2012 – FIZ Karlsruhe – Leibniz-Institut für Informationsinfrastruktur, Co-Betreiber und europäischer Anbieter des weltweit renommierten Online-Dienstes STN InternationalSM, bietet eine neue, signifikant verbesserte Version der Datenbank ReaxysFile™ von Elsevier auf STN an. Diese enthält ab sofort den vollständigen Inhalt der Inhouse-Version Reaxys. ReaxysFile auf STN wurde dabei um Informationen zu mehreren Millionen Substanzen ergänzt, aus der anorganischen Chemie ebenso wie aus Patentschriften. So können Informations- und Patentspezialisten in Wirtschaft und Wissenschaft ihre Suche und Suchergebnisse optimieren, um neue Forschungsfelder zu erschließen, um die Patentierbarkeit einer Erfindung zu bestimmen oder um verlässliche Informationen zu chemischen Substanzen zu finden. 

ReaxysFile ist eine bedeutende Faktendatenbank, die eine Fülle von vollständig suchbaren, experimentell bestimmten chemischen Strukturen und Reaktionen sowie die dazugehörigen chemischen und physikalischen Eigenschaften enthält. Ihre zeitliche Abdeckung reicht von 1771 bis zu den aktuellsten Veröffentlichungen (Zeitschriften und Patente), ihre fachliche Abdeckung umfasst die Gebiete der organischen, anorganischen und organometallischen Chemie. Dies macht ReaxysFile zu einem wichtigen Bestandteil von STN und bietet Information Professionals und Patentspezialisten sowohl exakte Informationen, z. B. zu bestimmten Substanzen, als auch Antworten zu breiter gefächerten Fragestellungen in der Forschung. ReaxysFile wird für die Informationsbeschaffung bei REACH-Anmeldungen verwendet.

„Wir freuen uns sehr, in Zusammenarbeit mit Elsevier die Datenbank ReaxysFile erfolgreich weiterentwickelt zu haben”, so Dr. Rainer Stuike-Prill, Bereichsleiter Marketing & Vertrieb bei FIZ Karlsruhe. „ReaxysFile wird von den STN-Kunden als äußerst zuverlässige und leistungsfähige Informationsquelle für chemische Substanzen und deren Eigenschaften hoch geschätzt.”
Reaxys® und die Marke Reaxys® sind eingetragene, geschützte Marken der Reed Elsevier Properties SA. Alle Rechte vorbehalten.

Über STN® InternationalSM
STN International ist der weltweit führende Online-Dienst für wissenschaftliche und technische Forschungs- und Patentinformation. STN bietet auf einer neutralen Plattform qualitativ hochwertige Inhalte in mehr als 150 Datenbanken der renommiertesten Produzenten (z. B. DWPISM, CAplusSM/CAS REGISTRYSM und INPADOCDB/INPAFAMDB) sowie State-of-the-Art-Funktionalitäten für Retrieval, Analyse und Visualisierung. Das Retrievalsystem ist optimal auf den Content abgestimmt und erlaubt die Text- und Faktensuche ebenso wie die Suche mit chemischen Strukturen und Biosequenzen. Weltweit einzigartig ist die numerische Suche nach physikalisch-chemischen Eigenschaften. Mit STN AnaVistTM können die Recherche-Ergebnisse analysiert und durch Visualisierung neue Trends in der Forschung aufgedeckt werden. Im Anschluss an eine Recherche bietet die integrierte STN Fulltext Solution mit FIZ AutoDoc einen einfachen und schnellen Zugriff auf Volltextdokumente aus wissenschaftlichen Zeitschriften und Patenten. STN unterstützt seine Kunden bei geschäftskritischen Entscheidungen durch Informationen in bestmöglicher Qualität, Vollständigkeit und Aktualität. Datenschutz, Datensicherheit und Vertraulichkeit werden in höchstem Maße gewährleistet. STN International wird von FIZ Karlsruhe und CAS (Columbus/Ohio) weltweit gemeinsam betrieben und von JAICI in Japan repräsentiert.

FIZ Karlsruhe – Leibniz-Institut für Informationsinfrastruktur (www.fiz-karlsruhe.de) ist eine gemeinnützige GmbH und hat als eine der größten außeruniversitären Informationsinfrastruktureinrichtungen in Deutschland den öffentlichen Auftrag, Wissenschaft und Forschung – auch in der Wirtschaft – mit wissenschaftlicher Information zu versorgen und entsprechende Produkte und Dienstleistungen auf dem Gebiet der Informationsinfrastruktur zu entwickeln. Das erklärte Ziel von FIZ Karlsruhe ist es, den nationalen und internationalen Wissenstransfer zu stärken und die Innovationsförderung zu unterstützen.
Die Geschäftsfelder sind:

 

  • STN International – der weltweit führende Online-Service für wissenschaftlich-technische Forschungs- und Patentinformation
  • KnowEsis – innovative e-Science-Solutions zur disziplinunabhängigen Unterstützung des gesamten Forschungsprozesses (z. B. Forschungsdatenmanagement)
  • Datenbanken und Informationsdienste – Datenbanken und Wissenschaftsportale in den Fachgebieten Mathematik und Informatik, Kristallografie und Chemie sowie Energie.

FIZ Karlsruhe ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft, unter deren Dach mehr als 80 Einrichtungen vereint sind, die Forschung betreiben oder wissenschaftliche Infrastruktur bereitstellen.

 

Weitere Informationen:
FIZ Karlsruhe
STN Europa
Hermann-von-Helmholtz-Platz 1
76344 Eggenstein-Leopoldshafen
Tel: +49 7247 808-555
Fax: +49 7247 808-259
E-Mail: helpdesk(at)fiz-karlsruhe(dot)de
 

Kontakt Marketingkommunikation:
Rüdiger Mack
Tel. +49 7247 808-115
Ruediger.Mack(at)fiz-karlsruhe(dot)de

 

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13. November 2012: TIB Hannover: Enhanced offer via FIZ AutoDoc

Within the scope of the long-standing cooperation between FIZ Karlsruhe and TIB Hannover, FIZ AutoDoc offers the following optimized or new services:

1. The holdings list of the TIB Hannover for automatic delivery via FIZ AutoDoc has been updated and enlarged. It now comprises more than 70,000 ISSNs.

2. New offer: lending

  • These orders have to be placed via the “Others” order form (select: "New Order" → "via Order Form" → drop-down menu "Document Type": "Others").
  • Enter “lending” or “Ausleihe” into the input field for “Additional information for the supplier:”.
  • Shipping, sending of reminders etc. will be handled by TIB Hannover.
  • Costs will be included in your regular monthly FIZ AutoDoc invoice.
  • Fees for manual processing will be charged for these orders.
  • For more details, please contact autodoc(at)fiz-karlsruhe(dot)de.

 

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13. November 2012: Informa Healthcare as a new pay-per-view supplier for FIZ AutoDoc

Informa Healthcare (London, UK), a trading division of Informa UK Limited, will be available as a new FIZ AutoDoc document supplier for the pay-per-view option. Thus, articles from more than 160 Informa Healthcare e-journals, including ahead of print versions, can be ordered and downloaded via FIZ AutoDoc immediately.

 

  • If your ordered document is electronically available on Informa Healthcare`s server, the corresponding link is generated. In this case, you may purchase the original document directly from Informa Healthcare in PLAIN PDF-format using the "Purchase Now" button. As usual, the costs for the full-text document will be added to your monthly invoice.

    Example: Order details page for a document to be downloaded from Informa Healthcare (Delivery format: PDF / immediate).

  • Benefits of FIZ AutoDoc's pay-per-view option are: Immediate availability of the document, best publisher quality, PLAIN PDF format i.e. NO DRM, lower priced than via classic document suppliers.
  • Informa Healthcare is part of the multinational publishing and conference company Informa plc. It provides a comprehensive portfolio of 160 journals, print and online books, encyclopaedias and directories across a vast range of therapeutic disciplines, e.g. pharmaceutical research, life science and clinical medicine. Some of its most popular titles amongst their high-impact, peer-reviewed journals are e.g. Current Medical Research and Opinion, the Expert Opinion series and Brain Injury.
  • Other scientific publishers for which we offer journal articles via the FIZ AutoDoc pay-per-view option are ACS, Elsevier, Future Science Group, Karger, Lippincott Williams & Wilkins, Oxford University Press, Springer, and Thieme. At present, FIZ AutoDoc provides immediate download options for journal articles from more than 5,700 e-journals. We will continuously enhance this future-proof delivery option by cooperating with further publishing houses.

 

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