8. November 2012: Erfolgscontracting ermöglicht 15 Jahre Garantie

Gebäudetechnik dauerhaft optimieren

 

Erfolgscontracting ist ein neuer Ansatz, durch ein modifiziertes Vergabeverfahren auf Dauer Qualität im Gebäudebetrieb zu erreichen und garantieren zu können. Denn moderne Gebäudetechnik ist komplex. Auch neue oder grundsanierte Gebäude bieten keine Gewähr, dass die Heizungs- und Lüftungsanlagen automatisch die Zielwerte aus der Planung in der Praxis erreichen. Das jetzt erschienene BINE-Projektinfo „Nutzerqualität in Gebäuden dauerhaft sicherstellen“ (14/2012) stellt das Konzept und erste Praxiserfahrungen vor. In einem Pilotprojekt wurde der Teil Gebäudetechnik bei der Sanierung und Erweiterung einer Schule im bayerischen Marktoberdorf nach Erfolgscontracting vergeben.

Neu am Erfolgscontracting ist, dass Auftraggeber und –nehmer gemeinsam Zielwerte für die Gebäudetechnik in neuen oder grundsanierten Gebäuden definieren. Für das Gesamtsystem gibt es damit maximal zulässige Grenzwerte für den Energieverbrauch, den CO2-Ausstoß sowie die Qualität von Licht, Luft und Wärme. Der Auftraggeber überträgt dem Contractor die Betriebsführung für die gesamte Vertragslaufzeit und dieser garantiert die Einhaltung der Zielwerte in diesem Zeitraum. Außerdem besteht für den Auftragnehmer die Pflicht zur dauerhaften Mängelbeseitigung. Wirtschaftliche Anreize gibt ein Bonus-Malus-System. Erfolgscontracting basiert auf einer funktionalen Ausschreibung, die bereits heute rechtlich möglich ist.

Die Baumaßnahmen beim Pilotprojekt in Marktoberdorf werden 2013 abgeschlossen. Dann startet ein einjähriges Gebäudemonitoring, bei dem u. a. das zugrunde liegende Berechnungsverfahren evaluiert und das Lüftungskonzept überprüft wird. Das BINE-Projektinfo „Nutzerqualität in Gebäuden dauerhaft sicherstellen“ (14/2012) ist kostenfrei beim BINE Informationsdienst von FIZ Karlsruhe erhältlich – unter www.bine.info oder 0228 92379-0.

 

 

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5. November 2012: Mit Wind Strom erzeugen

BINE-Fachbuch „Windenergie“ neu erschienen

 

Bei der Energiewende in Deutschland ist ein weiterer Ausbau der Windenergie an Land und vor den Küsten fest eingeplant. Windenergie-Anlagen haben sich in den vergangenen 25 Jahren zu Hightech Produkten entwickelt. Die jetzt erschienene, vollständig überarbeitete Ausgabe des BINE-Fachbuchs „Nutzung der Windenergie“ stellt Technologien, Konzepte und Marktentwicklung der Windbranche in den Mittelpunkt. Dabei konzentriert sich der Autor, Prof. Siegfried Heier aus Kassel, auf Technik und Komponenten marktgängiger Anlagen sowie die Netzintegration, die Wirtschaftlichkeit und die aktuellen Forschungsperspektiven. Weitere Kapitel beschäftigen sich mit der Umweltbilanz und dem Repowering.

Die heutige Marktstellung der Windindustrie basiert auch auf kontinuierlichen Forschungs- und Entwicklungsarbeiten über Jahrzehnte, sowohl von Industrieseite als auch öffentlich gefördert. Auch die verlässlichen politischen und ökonomischen Rahmenbedingungen durch die Einspeisetarife haben diesen Erfolg erst ermöglicht. Mittlerweile beschäftigten Windfirmen rund 96.000 Beschäftigte. In Deutschland öffnen sich derzeit neue Perspektiven für die Windindustrie: In den süddeutschen Bundesländern wächst die Zahl der Anlagen. Der Ausbau der Offshore-Windparks und das Repowering machen Fortschritte. Dabei ist insgesamt das Klima auf dem Weltmarkt rauer geworden, auch wenn die deutsche Windindustrie mit einer Exportquote von 66 % gut dasteht.

Der Autor Siegfried Heier ist seit mehr als 30 Jahren als Professor an der Universität Kassel tätig. Seine Lehrtätigkeit umfassen neben Grundlagen der Elektro-, Energie- und Windkrafttechnik insbesondere Vertiefungsvorlesungen zur Netzintegration und Regelung von Windkraftanlagen. Darüber hinaus war er bis Ende 2010 Vorsitzender des »Wissenschaftlichen Beirates im Bundesverband Windenergie« sowie bis Ende 2011 zweiter Vorsitzender im »Fachausschuss für die Zertifizierung und wiederkehrende Prüfung von Windkraftanlagen (Germanischer Lloyd)« und bis 2012 berufenes Mitglied im »VDI Fachausschuss Regenerative Energien«.

 

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2. November 2012: Besuch von Staatssekretär Ingo Rust MdL bei FIZ Karlsruhe

Antrittsbesuch von Staatssekretär Ingo Rust MdL, Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg, bei FIZ Karlsruhe – Leibniz-Institut für Informationsinfrastruktur

 

FIZ Karlsruhe – Leibniz-Institut für Informationsinfrastruktur ist eines der größten Institute für Informationsinfrastruktur in Deutschland. Seine Produkte und Dienstleistungen werden weltweit genutzt und stehen für erfolgreichen Wissenstransfer. Als gemeinnützige GmbH mit mehr als 340 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zählt FIZ Karlsruhe zu den großen mittelständischen Unternehmen in Baden-Württemberg, an denen das Land beteiligt ist.

„FIZ Karlsruhe betreibt ein hochprofessionelles Angebot im Bereich Patentinformation und Forschungsdatenbanken. Dem Institut kommt damit eine äußerst wichtige Rolle in der wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Forschung sowie bei der Realisierung von Innovationen zu”, resümierte der Staatssekretär im Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Ingo Rust bei seinem ersten Besuch bei FIZ Karlsruhe am 29. Oktober 2012.

Sabine Brünger-Weilandt, Direktorin und Geschäftsführerin von FIZ Karlsruhe, stellte die Aufgaben und Geschäftsfelder des Instituts dar, zu dem innovative e-Science-Dienstleistungen ebenso gehören wie wissenschaftliche Datenbanken und Portale. Einen Schwerpunkt legte sie dabei auf STN International, den weltweit renommierten Online-Service für wissenschaftliche und technische Forschungs- und Patentinformation.

Auch aus Sicht forschender Unternehmen sind die Patentinformationen von STN, das in Kooperation zwischen FIZ Karlsruhe und CAS (Chemical Abstracts Service, Columbus / Ohio) betrieben wird, auf allen Stufen des Innovationsprozesses inzwischen unverzichtbar zur Risikobewertung oder zur strategischen Forschungsplanung. „In der chemischen Industrie hat sich innovative Leistung von einzelnen Molekülen hin zu Materialien und Systemlösungen verschoben”, sagte Dr. Thomas Lorenz, Vice President der BASF SE und Leiter des Group Information Center, Ludwigshafen. Gemeinschaftsprojekte wie der smart forvision, ein Konzeptfahrzeug für ganzheitliche Elektromobilität von Daimler und BASF, das 2011 auf der 64. IAA vorgestellt wurde, erfordern multidisziplinäre Zusammenarbeit und damit umfangreiche Informationsanalysen.

„Das Angebot von STN International ist in seiner Breite der Abdeckung, Konsistenz und Qualität unübertroffen. Ohne STN International wäre die Durchführung von komplexen  Informationsanalysen im Rahmen unserer Innovationsprozesse nicht leistbar oder würde ganz erheblich mehr Zeit und Qualitätskontrolle erfordern, was wiederum die Kosten unserer Forschung hochtreiben würde”, erklärte Lorenz.

Besonders beeindruckt zeigte sich Staatssekretär Rust auch von der hohen, selbst erwirtschafteten Eigenfinanzierungsquote von FIZ Karlsruhe, die bei einem Haushaltsvolumen von rund 45 Millionen Euro bei 80,9 % liegt und die erfolgreiche Arbeit sowie die hohe Akzeptanz am Markt widerspiegelt. „Angesichts der hohen Wertschätzung, die das Institut im In- und Ausland für seine professionellen zukunftsorientierten Dienstleistungen erfährt, freuen wir uns, diese bedeutsame Einrichtung in Baden-Württemberg zu haben” sagte der Staatssekretär abschließend.

 

FIZ Karlsruhe – Leibniz-Institut für Informationsinfrastruktur (www.fiz-karlsruhe.de) ist eine gemeinnützige GmbH und hat als eine der größten außeruniversitären Informationsinfrastruktureinrichtungen in Deutschland den öffentlichen Auftrag, Wissenschaft und Forschung – auch in der Wirtschaft - mit wissenschaftlicher Information zu versorgen und entsprechende Produkte und Dienstleistungen auf dem Gebiet der Informationsinfrastruktur zu entwickeln. Das erklärte Ziel von FIZ Karlsruhe ist es, den nationalen und internationalen Wissenstransfer zu stärken und die Innovationsförderung zu unterstützen.
Die Geschäftsfelder sind:

 

  • STN International – der weltweit führende Online-Service für wissenschaftlich-technische Forschungs- und Patentinformation
  • KnowEsis – innovative e-Science-Solutions zur disziplinunabhängigen Unterstützung des gesamten Forschungsprozesses (z. B. Forschungsdatenmanagement)
  • Datenbanken und Informationsdienste – Datenbanken und Wissenschaftsportale in den Fachgebieten Mathematik und Informatik, Kristallografie und Chemie sowie Energie.

 

FIZ Karlsruhe ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft, unter deren Dach mehr als 80 Einrichtungen vereint sind, die Forschung betreiben oder wissenschaftliche Infrastruktur bereitstellen.

 

Weitere Informationen über FIZ Karlsruhe erhalten Sie unter:

 

FIZ Karlsruhe,
Hermann-von-Helmholtz-Platz 1
76344 Eggenstein-Leopoldshafen
Tel. +49 7247 808-555
www.fiz-kalrsruhe.de
helpdesk(at)fiz-karlsruhe(dot)de

 

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26. Oktober 2012: STN is a premium source of information on research topics in chemistry, physics, and medicine

Publications of the Nobel Prize winners Lefkowitz, Kobilka, Haroche, Wineland, Gurdon and Yamanaka are referenced in the broad suite of  STN databases from renowned producers. Effective search tools enable precise searches for scientific articles on the award-winning research topics.

 

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24. Oktober: Zukünftige Stromversorgung in ländlichen Regionen

Verschiedene Konzepte in der Eifel und im Harz getestet

 

Ohne ein modernes und angepasstes Stromnetz kann die Energiewende nicht gelingen. Dabei werden flächendeckend und nicht nur für die Ballungsregionen Konzepte benötigt. Stromnetze in dünn besiedelten ländlichen Regionen müssen gleichzeitig einem geringen örtlichen Bedarf und einer weiter steigenden dezentralen Einspeisung gewachsen sein. Dies ist eine Folge des Zubaus an Windenergie- und PV-Anlagen im ländlichen Raum.

Modellprojekt „Smart Country“

In der Region Bitburg-Prüm hat der örtliche Energieversorger mit drei Partnern ein erstes kleines Smart Grid für den ländlichen Raum entwickelt. Ansatzpunkte waren, Informations- und Kommunikationstechnologien stärker zu nutzen, moderne Spannungsregler einzusetzen und das Verteilnetz neu zu strukturieren. Eine Biogasanlage mit Blockheizkraftwerk wurde so erweitert, dass sie künftig die schwankende Wind- und Solarstromerzeugung ausgleichen kann. Das BINE-Projektinfo „Ländliches Stromnetz wird smart geregelt“ (12/2012) stellt das Projekt vor.

Modellregion Harz

Die 240.000 Einwohner des Landkreises Harz, einer von sechs Modellregionen des E-Energy-Programms der Bundesregierung, verfügen bereits über eine zu zwei Drittel regenerativ erzeugte Stromversorgung. Es gibt aber noch viele ungenutzte Reserven in den Bereichen Erzeugung, Speicherung und Lastverschiebung. Ziel ist, mehr erneuerbaren Strom sinnvoll zu vermarkten. Mehr als 20 Partner aus verschiedenen Bereichen der Elektrizitätswirtschaft haben daher Technologien und Geschäftsmodelle in dieser Region erprobt. Das BINE-Projektinfo „Landkreis Harz erprobt Stromversorgung der Zukunft“ (13/2012) stellt die zentralen Bausteine virtuelles Kraftwerk, intelligente Stromzähler sowie neue Wege bei der Netzbetriebsführung und Vermarktung vor.

 

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24. Oktober 2012: Supraschmierung schont Material und Energie

Neuer Werkstoff mit erstaunlichen Eigenschaften

 

Immer wenn in Maschinen Bauteile bewegt werden, kommt es zu Reibung. Diese verursacht Materialverschleiß und erhöht den Energieverbrauch. Ein neuer, kohlenstoffbasierter Werkstoff mit sehr niedrigen Reibungsverlusten wurde jetzt exemplarisch im Automobilbau getestet. Ziel ist die Serientauglichkeit. Das neue BINE-Projektinfo „Supraschmierung im Automobil“ (11/2012) stellt die physikalischen Grundlagen und die Materialeigenschaften der diamantähnlichen Kohlenstoffschichten vor. Der Praxisversuch erfolgte bei Achsgetrieben.

Die Kohlenstoffschichten werden durch Kathodenzerstäubung im Hochvakuum auf die Oberflächen aufgebracht und können mit sehr unterschiedlichen Materialeigenschaften hergestellt werden. Sie verbinden eine außerordentliche Gleitfähigkeit mit Antihafteigenschaften, chemischer Stabilität und einer extremen Materialhärte. In systematischen Reihenuntersuchungen haben die Forscher potenzielle Schmierstoffe optimiert, die für die Supraschmierung in den meisten Anwendungsbereichen benötigt werden. Im Mittelpunkt stand die Reduzierung der Reibungsverluste bei Achsgetrieben von Automobilen. Hier hat sich eine Kombination von glatten, mit diamantähnlichem Kohlenstoff beschichteten Oberflächen mit niederviskosen Schmierstoffen bewährt. Über alle untersuchten Lastbereiche reduzierten sich die Verlustleistungen zwischen 12 und 32 %. Dies ist eine außerordentliche Verbesserung gegenüber den bisherigen Technologien.

Mit dem neuen Material beschichtete Oberflächen sind auch für weitere Branchen interessant. Wegen der chemischen Beständigkeit und der biologischen Verträglichkeit bietet sich auch die Medizintechnik als Einsatzgebiet an, z. B. für Gelenkprothesen, kieferorthopädische Materialien und künstliche Herzklappen. BINE-Projektinfo „Supraschmierung im Automobil“ (11/2012) ist kostenfrei beim BINE Informationsdienst von FIZ Karlsruhe erhältlich – unter www.bine.info oder 0228 92379-0.

 

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23. Oktober 2012: ICSD now contains 156,679 crystal structures

The ICSD database now contains 156,679 crystal structures, including 132,423 fully determined crystal structures with atom coordinates obtained from experimental data and 24,256 crystal structures with atom coordinates derived from the corresponding structure types. These data are part of the legacy crystal structure data on metallic and intermetallic compounds added since 2008.

During the update procedure 6,978 new entries were added, 6,218 entries were modified and 341 entries were removed. The work on structure types has been expanded to the newly added and modified data. More than 119,000 ICSD entries have now been assigned to more than 6,350 distinct structure types.

 

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27. September 2012: Leibniz-Auszubildenden-Preis 2012 geht an FIZ Karlsruhe

René Schneller, der seine Ausbildung bei FIZ Karlsruhe in der Fachrichtung Anwendungsentwicklung abgeschlossen hat, erhielt  den Auszubildenden-Preis 2012 der Leibniz-Gemeinschaft.

 

Pressemitteilung der Leibniz-Gemeinschaft

 

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29. August 2012: Aktuelle Energieforschung im Überblick

Bonn, 27.08.2012 - Das „Forschungsjahrbuch Erneuerbare Energien 2011“ stellt aktuelle Projekte des Bundesumweltministeriums aus dem Bereich der erneuerbaren Energien vor. Bereits zum fünften Mal erscheint das Jahrbuch. Für den schnellen Überblick ermöglicht zusätzlich eine CD-ROM die datenbankbasierte Suche nach Themen, Förderkennzeichen, Personen sowie Institutionen.

Deutschland steigt bis 2022 aus der Kernenergie aus. Bis 2050 müssen daher rund 60 Prozent des Energieverbrauchs mit erneuerbaren Energien bereitgestellt werden. Um dieses ambitionierte Ziel zu erreichen, wurde der Förderschwerpunkt „Regenerative Energieversorgungssysteme und Integration erneuerbare Energien“ deutlich ausgeweitet. Mit einem Volumen von rund 23 Millionen Euro werden zurzeit Projekte in diesem Bereich gefördert. Im Jahr 2011 hat das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) rund 720 Forschungsprojekte (im Vorjahr waren es 580 Projekte) mit Mitteln in Höhe von 130 Millionen Euro unterstützt. Für die Gesamtlaufzeit der im Jahr 2011 neu bewilligten 300 Projekte sind zudem weitere 245 Millionen Euro eingeplant.
Das Forschungsjahrbuch stellt die Projekte kurz vor und ergänzt diese mit thematischen Einführungen in die Förderpolitik der Bundesregierung. Die Themen der Forschungsförderung decken das Spektrum der erneuerbaren Energien ab: Windenergie samt der ökologischen Begleitforschung, Photovoltaik, regenerative Energieversorgungssysteme und die Integration erneuerbarer Energien, Geothermie, Nieder- und Hochtemperatur-Solarthermie (auch solarthermische Kraftwerke) sowie übergreifende Fragestellungen, etwa zur Gestaltung künftiger Strommärkte und Bürgerakzeptanz.

Gedruckt, auf CD oder online

Welche Institutionen arbeiten in einem Themengebiet? Mit welchen Partnern arbeiten diese Institutionen zusammen? Wie viel öffentliche Gelder fließen in ein Projekt? Wann sind Ergebnisse zu erwarten? Wie ist der derzeitige Stand des Forschungsprojekts? Gibt es bereits einen Abschlussbericht? Im Forschungsjahrbuch Erneuerbare Energien 2011 bietet die datenbankbasierte Suche die Möglichkeit, diesen Fragen auf den Grund zu gehen.

Das Forschungsjahrbuch Erneuerbare Energien 2011 mit CD-ROM steht in gedruckter Ausgabe nur begrenzt zur Verfügung und wird an Forschungseinrichtungen und Hochschulen kostenlos abgegeben. E-Mail an: PtJ, Frau Hannah Brankers, h.brankers(at)fz-juelich(dot)de

Online-Nutzer finden das Forschungsjahrbuch der Jahrgänge 2007-2011 mit zahlreichen Zusatzinformationen und weiterführenden Links unter
http://www.forschungsjahrbuch.de

 

 

Pressekontakt

 

FIZ Karlsruhe - Büro Bonn
Jutta Perl-Mai
Tel. +49 228 9 23 79-0
Fax +49 228 9 23 79-29
E-Mail kontakt(at)bine(dot)info
Kaiserstraße 185-197
53113 Bonn

 

Hinweis für Redaktionen

 

Rezensionsexemplare können beim PtJ, Frau Hannah Brankers, E-Mail: h.brankers(at)fz-juelich(dot)de, angefordert werden. Bitte senden Sie uns bei Verwendung ein Belegexemplar.

 

FIZ Karlsruhe – Leibniz-Institut für Informationsinfrastruktur ist eine gemeinnützige Gesellschaft, die im öffentlichen Auftrag weltweit publizierte wissenschaftliche Information zugänglich macht und entsprechende Dienstleistungen zur Verfügung stellt. FIZ Karlsruhe hat die Aufgabe, den nationalen und internationalen Wissenstransfer und die Innovationsförderung zu unterstützen.

 

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21. August 2012: Photovoltaik und Solarthermie kombinieren

Hybrid-Kollektoren nutzen Dachflächen zweifach

 

An Sonnenenergie interessierte Hausbesitzer mussten sich bisher meistens entscheiden, ob sie entweder mit einer Kollektoranlage solare Wärme gewinnen oder mit Photovoltaikmodulen Solarstrom produzieren wollten. Neue Hybrid-Kollektoren ermöglichen jetzt eine Kombilösung. Sie vereinen beide Formen der Solarenergie in einem Gehäuse und ermöglichen so ein einheitliches Erscheinungsbild auf dem Dach. Das neue BINE-Projektinfo „Solardächer doppelt nutzen“ (10/2012) stellt die Anlagen, zwei Pilotprojekte und Konzepte zur künftigen technologischen Optimierung vor. Solaranlagen mit Hybrid-Kollektoren eignen sich besonders für Gebäude mit einem ganzjährig hohen Wärmebedarf.

Photovoltaikmodule büßen mit steigender Temperatur an Wirkungsgrad ein. Ab etwa 130 °C erbringen sie nur noch die halbe Stromausbeute. Thermische Solaranlagen hingegen arbeiten unter hohen Temperaturen besonders effizient. Im Sommer werden Temperaturen zwischen 90 und 200 °C erreicht. Entwickler von Hybrid-Kollektoren (PVT-Module) müssen diese gegensätzlichen Anforderungen ausgleichen und entscheiden, ob ihre Anlage den Schwerpunkt auf die Strom- oder Wärmegewinnung legen soll. Im Rahmen der Energieforschung wurden ein verglaster Kollektor, der auf die Wärmegewinnung optimiert ist, sowie ein unabgedeckter Kollektor entwickelt, der mit einer Wärmepumpenanlage und Erdsonden kombiniert ist und höhere Stromerträge ermöglicht. Bisher konnten Hybridkollektoren wirtschaftlich noch nicht so recht überzeugen, können aber künftig an Bedeutung gewinnen. PVT-Module ermöglichen auf begrenzter Dachfläche eine deutlich höhere Solarenergie-Ernte als die Einzellösungen. Mögliche Einsatzgebiete sind Wohngebäude, Krankenhäuser, Wohnheime, Prozesswärme sowie Kombinationen mit Anlagen zur solaren Kühlung oder Klimatisierung.

Aktuell verbessern die Entwickler ihre Konzepte für die Anlagen. Dabei werden neue Werkstoffe sowie optimierte Fertigungs- und Produktionstechnologien erprobt. Das BINE-Projektinfo „Solardächer doppelt nutzen“ (10/2012) ist kostenfrei beim BINE Informationsdienst von FIZ Karlsruhe erhältlich – unter www.bine.info oder 0228 92379-0.

 

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