19. Dezember 2013: Neues zur Ausbildung bei FIZ Karlsruhe

Film über Ausbildung bei der Leibniz Gemeinschaft – FIZ Karlsruhe ist dabei

 

„Leibniz-Forschung eröffnet Zukunft. Deshalb bilden wir aus“, heißt es zu Beginn des neuen Ausbildungsfilms, der die betriebliche Ausbildung in den Instituten der Leibniz-Gemeinschaft darstellt. Der Film portraitiert Auszubildende aus sieben Leibniz-Instituten in ganz Deutschland. FIZ Karlsruhe beteiligt sich mit einem Kurzportait zur Ausbildung von FachinformatikerInnen. Der Film ist über die WGL-Mediathek abrufbar.


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19. Dezember 2013: Von Data Mining zu Trend Mining

Gute Nachricht für Wirtschaft und Wissenschaft: Neues Forschungsprojekt bei FIZ Karlsruhe – Leibniz-Institut für Informationsinfrastruktur erlaubt schnelleren und leichteren Zugang zu Innovationstrends bei Zukunftstechnologien durch Trend Mining in Patentinformationen.

Karlsruhe, Dezember 2013 – „Wissenschaft, Wirtschaft und Politik brauchen verlässliche Indikatoren dafür, was sich in der Forschung tut und wo sie hingeht. Diese Informationen stecken in Patentdatenbanken. FIZ Karlsruhe hat leistungsfähige Analysewerkzeuge für die Trendforschung mit Patentinformation entwickelt, die Landkarten der internationalen Forschung zeichnen“, erklärt Sabine Brünger-Weilandt, Direktorin und Geschäftsführerin von FIZ Karlsruhe. „Mit unserem neuen Forschungsprojekt ‚Trend Mining für die Wissenschaft‘ bauen wir unser Know-how auf dem Gebiet der Daten- und speziell der Textanalyse konsequent weiter aus, um Wissenschaft und Wirtschaft noch besser bei geschäftskritischen Entscheidungen zu unterstützen.“

Neue Trends bzw. Entwicklungen in der Forschung rechtzeitig zu erkennen, das wird sowohl für die Industrie als auch die Wissenschaft zunehmend zur Existenzfrage. Es geht darum, Innovationstrends so früh wie möglich aufzuspüren, andernfalls verliert man im internationalen Wettbewerb sehr rasch seine Konkurrenzfähigkeit.
In dem neuen Forschungsprojekt „Trend Mining für die Wissenschaft“ sollen die Methoden des Text Minings erstmals auf die schwierige Textsorte Patenttexte angewendet werden. Das von der Leibniz Gemeinschaft im Wettbewerbsverfahren im Rahmen des sog. Paktes für Forschung und Innovation in der Förderlinie für besonders innovative Vorhaben geförderte Projekt hat eine Laufzeit von drei Jahren.

Patentinformationen liefern ein Spiegelbild der Innovations- und Leistungsfähigkeit von Unternehmen, Regionen und von ganzen Volkswirtschaften. Die Ergebnisse technischer und naturwissenschaftlicher Forschung werden häufig nur in Form von Patenten publiziert. Experten schätzen daher, dass ca. 70 bis 90 % des gesamten weltweit veröffentlichten technischen Wissens ausschließlich in Patentpublikationen dokumentiert ist: Das macht Patentschriften zu einer extrem wertvollen Informationsressource für die Forschung in Wissenschaft und Wirtschaft.

In dem jetzt gestarteten Leibniz-Projekt wollen die beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von FIZ Karlsruhe und der Universität Hildesheim neue Verfahren und Softwarewerkzeuge entwickeln, um aus den Inhalten von eigens dafür aufbereiteten Patentdokumenten (Volltexte, Patentklassifikationen und bibliografische Angaben) weitgehend automatisiert Rückschlüsse auf Innovationstrends ziehen zu können. Die Schwierigkeit dabei resultiert in erster Linie aus der Patentterminologie und den von der Alltagssprache abweichenden linguistischen Strukturen. Projektziel ist der Prototyp einer einfach zu verwendenden Software, die Wissenschaftler, Information Professionals und Patentexperten bei der Identifizierung von Innovationstrends unterstützt. Mit dieser Software, so die Hoffnung der Entwickler, lassen sich dann allein auf Basis einer Analyse verschiedener Textmerkmale in den Patentschriften sowie der Kombination der auf diese Weise extrahierten Daten mit weiteren Informationen (z. B. wissenschaftlichen Publikationen) Trends sichtbar machen. Das hier geplante Analysewerkzeug soll Innovationstrends einfacher, schneller und vollständiger als bisher nachweisen und zudem auch belegbare, d. h. anhand konkreter Daten nachvollziehbare Ergebnisse liefern. Die sehr hohe Zuverlässigkeit der Rechercheergebnisse und der zeitliche Informationsvorsprung, bedeuten für die potenziellen zukünftigen Anwender entscheidende Vorteile bei wettbewerbsrelevanten, geschäftskritischen Entscheidungen gegenüber Konkurrenten, die noch klassische Verfahren einsetzen.

Während in der breiten Öffentlichkeit der Begriff Data Mining erst seit relativ kurzer Zeit einen höheren Bekanntheitsgrad erlangt hat, arbeiten die Experten von FIZ Karlsruhe bereits seit fast 30 Jahren daran, Spezialwerkzeuge zu entwickeln, mit denen man aus Datenfluten wertvolle Informationen extrahieren kann. Trendanalysen mit Patentinformationen sind heute bereits möglich, allerdings sind sie sehr zeitaufwändig und erst dann aussagekräftig, wenn sich der Trend anhand steigender Patentanmeldungen zahlenmäßig identifizieren lässt. Und: Nur durch eine sorgfältige Aufbereitung von Patentinformationen wird die in den Daten enthaltene Information über Technik und Märkte gezielt und sinnvoll auswertbar. Inhalte (Content), System und Werkzeuge (Tools) müssen dabei perfekt aufeinander abgestimmt sein. Der von FIZ Karlsruhe betriebene Online-Service STN® International spielt dabei die zentrale Rolle. Dieser weltweit führende Online-Dienst auf dem Gebiet der Forschungs- und Patentinformation stellt eine einzigartige Kombination von Premium-Datenbanken zur Verfügung, auf deren Basis Innovationstrends abgeleitet werden können. Der Content von STN International umfasst derzeit ca. 150 Datenbanken mit etwa 1,5 Mrd. Dokumenten, und die inhaltliche Bandbreite reicht dabei von Patentschriften und Metadaten, wie z. B. Abstracts von wissenschaftlichen Veröffentlichungen bis hin zu Fakten wie chemischen Strukturen und Reaktionen sowie Gensequenzen.

Zur Analyse der recherchierten Patentinformationen werden spezielle Visualisierungen benötigt, wie sie etwa das Werkzeug STN AnaVist leistet. Mit STN® AnaVistTM lassen sich große Treffermengen von bspw. mehreren tausend Treffern als „Patentlandschaften“ visuell darstellen und weiterführend auswerten. Die „Landschaft“ entsteht durch Zusammenführung (Clustering) inhaltlich ähnlicher Dokumente zu „Dokumenthügeln“. Eine solche Landschaft kann dann mit Hilfe von zahlreichen weiteren Analysetools interaktiv ausgewertet werden.

FIZ Karlsruhe ist seit mehr als 35 Jahren einer der erfolgreichsten Player im Informationssektor. Neben STN International entwickelt und betreibt das Leibniz-Institut für Informationsinfrastruktur weitere Datenbank-Services für Wissenschaft und Wirtschaft. Auf Basis der damit verbundenen Erfahrungen und Kompetenzen werden innovative e-Science-Lösungen für Wissenschaft und Forschung entwickelt, die einen weiteren Schwerpunkt des Produktportfolios bilden.

Weitere Informationen zum Thema Trendanalyse mit Patentinformationen (am Beispiel von Energiespeichertechnik) finden Sie hier und auf unserer Startseite www.fiz-karlsruhe.de. Auf unseren Projektseiten kann eine Kurzbeschreibung des Projekts abgerufen werden. Bildmaterial zum Thema „Patentlandschaft“ finden Sie hier auf unserer Website unter der Rubrik Pressefotos. 

FIZ Karlsruhe – Leibniz-Institut für Informationsinfrastruktur (www.fiz-karlsruhe.de) ist eine gemeinnützige GmbH und ist die größte außeruniversitäre Informationsinfrastruktureinrichtung in Deutschland. Es hat den öffentlichen Auftrag, Wissenschaft und Forschung – auch in der Wirtschaft – mit wissenschaftlicher Information zu versorgen und entsprechende Produkte und Dienstleistungen auf dem Gebiet der Informationsinfrastruktur zu entwickeln. Unser Ziel ist die aktive Unterstützung der Innovationsförderung durch Stärkung des Wissenstransfers im nationalen wie im internationalen Rahmen.
Die Geschäftsfelder sind:

STN International – der weltweit führende Online-Service für wissenschaftlich-technische Forschungs- und Patentinformation

 

KnowEsis – innovative e-Science-Solutions zur disziplinunabhängigen Unterstützung des gesamten Forschungsprozesses (z. B. Forschungsdatenmanagement)

 

Datenbanken und Informationsdienste – Datenbanken und Wissenschaftsportale in den Fachgebieten Mathematik und Informatik, Kristallographie und Chemie sowie Energie.

FIZ Karlsruhe ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft, unter deren Dach sich fast 90 Einrichtungen zusammengeschlossen haben, die Forschung betreiben und/oder wissenschaftliche Infrastrukturen bereitstellen.

Weitere Informationen über FIZ Karlsruhe erhalten Sie unter:
FIZ Karlsruhe
Hermann-von-Helmholtz-Platz 1
76344 Eggenstein-Leopoldshafen
Tel. 07247-808-555
www.fiz-karlsruhe.de
helpdesk(at)fiz-karlsruhe(dot)de

Kontakt Pressestelle:
Dr. Robert Hauser
Tel. +49 7247 808-115
robert.hauser(at)fiz-karlsruhe(dot)de

Dateien:
TrendMining_de_20131218.pdf107 K

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16. Dezember 2013: Version Two der neuen STN Plattform online

Version Two der neuen STN Plattform seit 15. Dezember 2013 online: mit sieben neuen Patentdatenbanken und neuen Features
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12. Dezember 2013: BINE-Projektinfo: Bergwerke als Pumpspeicherkraftwerke nutzen

Ehemalige Erz-Anlagen bieten Möglichkeiten

Im deutschen Stromnetz sind Pumpspeicherkraftwerke eine feste Größe: Durch sie können momentane Stromüberschüsse gespeichert werden und bei Nachfragespitzen liefern sie schnell Strom. Das BINE-Projektinfo „Windenergie unter Tage speichern“ (18/2013) stellt ein Konzept vor, wie sich stillgelegte Erzbergwerke als Pumpspeicherkraftwerke nutzen lassen. Diese untertägigen Stromspeicher könnten die Speicherkapazitäten im Netz beträchtlich erweitern. Anders als bei den bisherigen oberirdischen Anlagen würden dabei massive Eingriffe in das Landschaftsbild vermieden.

Ein konventionelles Pumpspeicherkraftwerk besteht meistens aus zwei Wasserbecken, Talsperren oder Seen, zwischen denen ein möglichst großer Höhenunterschied besteht. Wenn Energie gespeichert werden soll, wird das Wasser vom unteren Becken ins obere gepumpt. Bei Strombedarf im Netz strömt das Wasser zurück ins untere und treibt dabei eine Turbine an. Dieses Speicherprinzip lässt sich auch in ehemaligen Bergwerken umsetzen. Am Beispiel der Erzbergwerke Grund im nordwestlichen Oberharz sowie Pöhla im Erzgebirge entwickelten die Forscher ein technisches und umweltrechtliches Konzept. Außerdem erarbeiteten sie Eckdaten für die Wirtschaftlichkeit und zum erschließbaren Potenzial in Deutschland.

Die umfangreiche Studie wurde vom Energie-Forschungszentrum Niedersachsen gemeinsam mit weiteren wissenschaftlichen Partnern aus den Bereichen Bergbau, Maschinenbau und Umweltrecht erarbeitet.

Das BINE-Projektinfo ist kostenfrei beim BINE Informationsdienst von FIZ Karlsruhe erhältlich – unter www.bine.info oder 0228 92379-0. Auf diesem Webportal steht im Pressebereich das Cover des Infos und ein weiteres Bild zum Download bereit.

Den vollständigen Pressetext sowie Grafiken und Fotos finden Sie unter
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11. Dezember: BINE-Projektinfo: Langzeitprognosen für die süddeutsche Geothermie

Studie für den Großraum München erschienen

Im Voralpenland boomt die Geothermie. Allein im Großraum München sind 15 geothermische Wärmezentralen bzw. Kraftwerke in Betrieb oder im Bau. Das BINE-Projektinfo „Tiefe Geothermie dauerhaft nutzen“ (17/2013) präsentiert die Ergebnisse einer grundlegenden Untersuchung zu den regionalen Auswirkungen. Mit dem dabei entwickelten Simulationsrechenmodell lassen sich die wechselseitige Beeinflussung der Anlagen, der Langzeitbetrieb und das Fündigkeitsrisiko neuer Planungen besser prognostizieren.

Im süddeutschen Molassebecken, der Region zwischen Donau und Alpen, liegt das bedeutendste Thermalwasservorkommen Europas. Viele Gemeinden in der Region nutzen diesen natürlichen Bodenschatz in der Tiefe bereits oder planen Anlagen. Die Studie kommt zum Ergebnis, dass sich die verschiedenen Anlagen thermisch nicht gegenseitig beeinflussen und die lokalen Anlagen über Jahrzehnte betrieben werden können. Das Simulationsmodell macht es zukünftig möglich, die regionalen Auswirkungen neuer Geothermie-Anlagen vorab zu berechnen und umgekehrt deren Messwerte aus den Bohrungen zur Kalibrierung in das Simulationsmodell einzupflegen.

Das Forschungsprojekt wurde unter Leitung des Leibniz-Instituts für Angewandte Geophysik (LIAG) in Hannover gemeinsam mit dem Bayerischen Landesamt für Umwelt, der HydroConsult GmbH, der Geothermie Neubrandenburg GmbH & Aquasoil GmbH und dem Geophysikalischen Observatorium der Ludwig-Maximilians-Universität München durchgeführt.

Das BINE-Projektinfo ist kostenfrei beim BINE Informationsdienst von FIZ Karlsruhe erhältlich – unter www.bine.info oder 0228 92379-0. Auf diesem Webportal steht im Pressebereich das Cover des Infos und ein weiteres Bild zum Download bereit.

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6. Dezember 2013: BINE-Projektinfo: Software „TEK-Tool“ unterstützt Energieberater

Komplexe Bestandsgebäude schnell energetisch analysieren

Die Schwachstellen in Architektur und Gebäudetechnik bestehender Nichtwohngebäude zu analysieren, ist bisher ein sehr arbeitsintensiver Prozess. Das BINE-Projektinfo „Komplexe Bestandsgebäude energetisch bewerten“ (16/2013) stellt das für diesen Zweck neu entwickelte Programm TEK-Tool vor. Dieses reduziert den notwendigen Arbeitsaufwand deutlich. Die Software unterstützt Energieberater darin, den Ist-Verbrauch zu verstehen, Schwachstellen zu erkennen, Teil-Verbräuche zu bewerten und Einsparpotenziale zu berechnen. Die bisher übliche rechnerische Gebäudeanalyse nach DIN V 18599 für Bestandsgebäude erfordert detaillierte Daten. Bei TEK-Tool wurde das Rechenverfahren vereinfacht und damit reichen etwa drei Arbeitstage zur Analyse aus. Das Programm rechnet mit Teilenergiekennwerten. Bei dieser Methode wird der Energiebedarf eines Gebäudes nach den verschiedenen Gewerken, z. B. Heizung oder Beleuchtung, sowie nach Gebäudezonen aufgeschlüsselt.

Die so ermittelten Teilenergiekennwerte werden mit Referenzwerten derselben Gewerke und von Gebäuden mit einer ähnlichen Nutzung verglichen. Das Verfahren ähnelt dem Referenzgebäudeverfahren beim Energiebedarfsausweis. TEK-Tool schlägt auch Modernisierungsmaßnahmen vor.

Wissenschaftler des Instituts Wohnen und Umwelt (IWU) aus Darmstadt haben in Zusammenarbeit mit anderen Fachleuten aus Wissenschaft und Praxis das Programm TEK-Tool entwickelt. Unter www.iwu.de steht das Programm als Freeware zum Download.

Das BINE-Projektinfo ist kostenfrei beim BINE Informationsdienst von FIZ Karlsruhe erhältlich – unter www.bine.info oder 0228 92379-0. Auf diesem Webportal steht im Pressebereich das Cover des Infos und ein weiteres Bild zum Download bereit.

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28. November 2013: BINE-Projektinfo: Mit mobilem Messgerät Fenster bewerten

Neue Software berechnet energetische Einsparungen

Planern fehlen bisher die geeigneten Instrumente, um bei der Gebäudesanierung einen Fensteraustausch zu bewerten. Das neu erschienene BINE-Projektinfo „Bei Fenstersanierung fundiert entscheiden“ (15/2013) stellt die Software Uwin vor. Diese bestimmt mögliche Einsparungen bei Fenster- und Fassadensanierung. Die Datenbasis für die Berechnungen liefert ein mobiles Messgerät, das vor Ort den Dämmwert Ug der Verglasung misst.

In wenigen Minuten erfasst das Gerät Uglass den aktuellen Wärmedurchgangskoeffizienten des Fensterglases. Das Verfahren haben Wissenschaftler des ZAE Bayern und der Hochschule für Technik Stuttgart entwickelt. Auf der Innen- und Außenscheibe wird ein Messsensor mit Saugpumpen befestigt. Dieser heizt die Verglasung auf der einen Seite auf und misst auf der anderen Seite die Temperaturerhöhung. Aus dem zeitlichen Verlauf der Temperaturänderung wird der Dämmwert ermittelt. Das Messgerät kann U-Werte für alle handelsüblichen Zwei- und Dreifachverglasungen erfassen. Aktuell befindet es sich in der Testphase.

Der gemessene Dämmwert fließt neben Faktoren wie Materialien, Rahmenanteil oder Einbausituation in die Berechnungen der Software ein. Im Ergebnis bewertet die Software das Fenster oder die komplette Fassade energetisch. Diese Werte können mit denen des gewünschten Austauschfensters verglichen werden. Energieberater und Planer erhalten somit ein Instrument, das sowohl im Beratungsalltag als auch bei Investitionsentscheidungen hilfreich sein kann.

Das BINE-Projektinfo ist kostenfrei beim BINE Informationsdienst von FIZ Karlsruhe erhältlich – unter www.bine.info oder 0228 92379-0. Auf diesem Webportal steht im Pressebereich das Cover des Infos zum Download bereit.

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27. November 2013: BINE-Fachbuch: Mit Photovoltaik Gebäude gestalten

Neues BINE-Fachbuch Photovoltaik erschienen

Der Anteil des dezentral erzeugten Stroms in Deutschland ist in den letzten Jahren erheblich gewachsen. Die Photovoltaik deckte dabei 2012 etwa 5,3 % des nationalen Nettostromverbrauchs. Die praxisrelevanten Themen für Planung, Montage und Betrieb von Anlagen zur solaren Stromerzeugung stellt die jetzt erschienene 7. Auflage des BINE-Fachbuchs „Photovoltaik – Gebäude liefern Strom“ in der kompakten Form eines Leitfadens vor. Im Mittelpunkt stehen netzgekoppelte Anlagen und die architektonischen Gestaltungsmöglichkeiten, diese in Dächer und Fassaden zu integrieren.

Neue Schwerpunkte setzt das Buch in den Bereichen Eigenverbrauch, wirtschaftliche Bewertung eines Anlagen-Neubaus sowie bei Baurecht, Normen und Brandschutz. Auch angesichts des aktuell turbulenten Marktgeschehens arbeiten Forscher und Entwickler weiterhin an effizienteren Modulen mit kostengünstigeren Herstellungsprozessen.

Der Autor, Ralf Haselhuhn, ist Mitarbeiter der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS) und Vorsitzender des DGS-Fachausschusses Photovoltaik. Als Fachplaner, Referent und Gutachter verfügt er über langjährige Erfahrung im Bereich der Photovoltaik. Außerdem arbeitet er im Tagungsbeirat des OTTI-Symposiums „Photovoltaische Solarenergie“, der EEG-Clearingstelle und im Redaktionsteam der Fachzeitschrift SONNENENERGIE mit.

Die jetzt beim Fraunhofer IRB Verlag neu erschienene 7., vollständig überarbeitete Auflage des BINE-Fachbuchs „Photovoltaik – Gebäude liefern Strom“ fasst das aktuelle Wissen kompetent und kompakt zusammen. Das Buch richtet sich an Planer, Investoren, Handwerker und Bauherren. Ein Rezensionsexemplar kann beim BINE Informationsdienst von FIZ Karlsruhe unter 0228 92379-0 angefordert werden. Unter www.bine.info/presse stehen das Cover des Buches, weiteres Bildmaterial und eine Leseprobe mit Inhaltsverzeichnis, Beispielseiten und Autorenporträt zum Download bereit.

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13. November: BINE-Themeninfo: Mit konzentriertem Sonnenlicht Strom produzieren

Solarthermische Kraftwerke effizienter und kostengünstiger bauen

Mit solarer Wärme auf hohem Temperaturniveau Strom zu gewinnen, hat sich als Technik etabliert. Aktuell arbeiten Wissenschaftler daran, Komponenten und Konzepte weiter zu optimieren. Das BINE-Themeninfo „Solarthermische Kraftwerke“ (II/2013) stellt zentrale Forschungsschwerpunkte vor. Die Autoren beschreiben die Grundlagen solarthermischer Kraftwerke, Speichertechnologien und Verfahren zur Qualitätssicherung.

Mehr als 95 % der kommerziell betriebenen solarthermischen Kraftwerke sind Parabolrinnenanlagen. In der süd-marokkanischen Stadt Ouarzazate am Rande der Sahara wird voraussichtlich 2017 eine weitere hinzukommen. Das fertig geplante und finanzierte Kraftwerk soll bis zu 500 MW Strom liefern. Dazu werden die Strahlen der Sonne mit großflächigen Parabolspiegeln auf ein Absorberrohr konzentriert. Das durch die Rohre strömende Thermoöl fließt zu einem Kraftwerksblock. Hier wird die gespeicherte Wärme auf einen Wasserkreislauf übertragen. Über diesen wird eine Dampfturbine angetrieben und am Ende Strom erzeugt. Eine kostengünstigere Variante der Parabolrinnentechnik sind Fresnelanlagen. Da die einfallenden Sonnenstrahlen hier weniger stark konzentriert werden, haben die Kollektoren höhere optische Verluste. Eine Herausforderung für die Wissenschaftler ist es, die hohen Temperaturen um 500 °C am Receiver zu beherrschen. Konstante Dampfparameter bereitzustellen, ist ein weiteres Forschungsziel.

Damit ein solarthermisches Kraftwerk effizient arbeitet, muss die Qualität von Komponenten und System laufend überprüft werden. Hier spielen zum Beispiel der Anteil der reflektierten Strahlung und deren Richtung eine wichtige Rolle. Letztere wird von Spiegelform und Spiegelsteigung beeinflusst. Um diese zu bewerten, setzen die Wissenschaftler optische Messverfahren ein.

Die Autoren des BINE-Themeninfos sind Professor Robert Pitz-Paal und weitere Mitarbeiter des Instituts für Solarforschung am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Das BINE-Themeninfo ist kostenfrei beim BINE Informationsdienst von FIZ Karlsruhe erhältlich – unter www.bine.info oder 0228 92379-0. Auf diesem Webportal steht im Pressebereich das Cover des Infos sowie zusätzliches Bildmaterial zum Download bereit.

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25. Oktober: BINE-Projektinfo: Berlin-Adlershof wächst, Energiebedarf sinkt

Konzept hilft Primärenergieverbrauch um 30% zu senken

Im expandierenden Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Berlin-Adlershof wird bis 2020 durch Neuansiedlungen doppelt so viel Energie benötigt werden wie heute. Soweit die Prognosen. Ein ganzheitliches Energiekonzept soll dem entgegenwirken. Das neu erschienene BINE-Projektinfo „Technologiestandort wächst energieeffizient“ (14/2013) stellt vielfältige Ansätze vor, wie der Primärenergieverbrauch um rund ein Drittel reduziert werden kann. Im Mittelpunkt stehen dabei die energetische Verbesserung und Vernetzung von Gebäuden und Versorgungsanlagen sowie ein Energiemanagement.

Die Grundlagen für das Konzept legte eine 2012 abgeschlossene energetische Bestandsaufnahme. Das Konzept präsentiert eine Vielzahl von Effizienzmaßnahmen für den kompletten Standort: Der Einsatz von Speichertechnologien, ein Wärmeverbundnetz in einem neuen Wohngebiet mit Ein- und Zweifamilienhäusern, ein offenes Wärmenetz zur dezentralen Einspeisung solarer Wärme und Abwärme sowie Konzepte und Systeme für Kältenetze und die Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung. Daneben entwickelten die Forscher auch Planungsinstrumente, den späteren Energiebedarf der heute noch unbekannten Institutionen und Firmen abzuschätzen, die sich in den nächsten Jahren auf den 120 ha Erweiterungsfläche ansiedeln werden.

Die WISTA Management GmbH, eine Tochter des Landes Berlin, hat mit weiteren Partnern das Konzept erarbeitet. In Berlin-Adlershof residieren bisher 950 Unternehmen und 16 wissenschaftliche Einrichtung, u. a. der Berliner Elektronenspeicherring (BESSY) und der Medienstandort „Mediacity“. Insgesamt arbeiten, studieren und wohnen hier ca. 23.000 Menschen.

Das BINE-Projektinfo ist kostenfrei beim BINE Informationsdienst von FIZ Karlsruhe erhältlich – unter www.bine.info oder 0228 92379-0. Auf diesem Webportal steht im Pressebereich das Cover des Infos sowie zusätzliches Bildmaterial zum Download bereit.

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