23. Oktober 2013: BINE-Projektinfo: Heizwärme aus einem Bergwerk

Energetisches Potenzial der Wasserhaltung erschlossen

Auch in Zukunft muss im Ruhrgebiet das mit der Zeit ansteigende Grubenwasser aus ehemaligen Steinkohlebergwerken abgepumpt werden. So sichert die RAG die Stabilität des Bodens und schützt das Trinkwasser. Das BINE-Projektinfo „Heizwärme aus Grubenwasser“ (13/2013) stellt ein Pilotprojekt an der Zeche Robert Müser in Bochum-Werne vor, bei dem die in diesem Wasser enthaltene Wärme ausgekoppelt und energetisch genutzt wird. Seit einem Jahr werden damit zwei Schulen, ein Schwimmbad, eine Mensa und die Hauptfeuerwehrwache Bochum geheizt.

In Bochum werden rund 10 Millionen m³ Grubenwasser mit einer Temperatur von 20 °C aus 600 m Tiefe gefördert. Die entzogene Wärme wird auf einen zweiten Wasserkreislauf in einem kalten Nahwärmenetz übertragen und zu den einzelnen Gebäuden geleitet. Erst dort erzeugen Wärmepumpen die notwendigen Vorlauftemperaturen für die Gebäudeversorgung. Der Vorteil dieses Verfahrens liegt in den geringeren Investitionskosten und Wärmeverlusten beim Transport.

Die Erfahrungen aus diesem Pilotprojekt der Stadtwerke Bochum sollen den Weg ebnen, das bislang ungenutzte energetische Potenzial aus der Wasserhaltung zu erschließen. Die RAG Aktiengesellschaft schätzt, dass im Ruhrgebiet insgesamt 100 Mio. m³ gefördertes Grubenwasser energetisch genutzt werden könnten, was für eine Wärmeversorgung von bis zu 10.000 Haushalten ausreichen würde. An anderen Zechenstandorten werden Grubenwässer aus größerer Tiefe mit Temperaturen von bis zu 50 °C gefördert.

Das BINE-Projektinfo ist kostenfrei beim BINE Informationsdienst von FIZ Karlsruhe erhältlich – unter www.bine.info oder 0228 92379-0. Auf diesem Webportal steht im Pressebereich das Cover des Infos zum Download bereit.

Den vollständigen Pressetext sowie Grafiken und Fotos finden Sie unter
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21. Oktober 2013: BINE-Fachbuch „Wärmepumpen“: Heizen mit Luft oder Erdwärme

Neues BINE-Fachbuch „Wärmepumpen“ erschienen

Wärmepumpen beheizen mittlerweile fast jeden dritten Neubau. Dabei verschiebt sich der Trend von erdgekoppelten Systemen zu Außenluftanlagen. Im neuen BINE-Fachbuch „Wärmepumpen – Heizen, Kühlen, Umweltenergie nutzen“ vergleichen die Autoren diese Verfahren mit anderen Heizsystemen. Weitere Inhalte der Veröffentlichung sind technische Grundlagen von Wärmepumpen sowie deren Anbindung an Wärmequelle und -verteilung. Auch die Integration in die Warmwasserversorgung ist Thema.

Heizanlagen mit Wärmepumpen nutzen Umgebungswärme oder Abwärme für die Wärmeversorgung von Gebäuden. Sorgfältig ausgelegte Anlagen können sowohl wirtschaftlich als auch ökologisch gegenüber anderen Heizsystemen gut bestehen. Höhere Anschaffungskosten können niedrigere Energie- und Betriebskosten ausgleichen. Das BINE-Fachbuch setzt den Schwerpunkt bei der Anlagentechnik und den Monitoring-Erfahrungen. Es richtet sich an Planer, Handwerker, Architekten und Bauherren im privaten Wohnungsbau.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bereichs Thermische Anlagen und Gebäudetechnik am Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE haben das Buch erarbeitet. Mitgearbeitet haben Marek Miara, Constanze Bongs, Danny Günther, Sebastian Helmling, Thomas Kramer, Thore Oltersdorf und Jeannette Wapler. Das Institut hat in den letzten Jahren mehrere umfassende Feldtests zu Wärmepumpen durchgeführt.

Ein Rezensionsexemplar kann beim BINE Informationsdienst von FIZ Karlsruhe unter 0228 92379-0 angefordert werden. Im Pressebereich www.bine.info/presse steht das Cover des Buches sowie eine Leseprobe mit Inhaltsverzeichnis, Autoreninformationen sowie Textauszügen zum Download bereit.

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17. Oktober 2013: BINE-Projektinfo: Stromverluste in Netzteilen senken

Forscher optimieren Hochfrequenzlitzen und Wicklungen

In nahezu allen elektronischen Geräten, wie z. B. Fernsehern, Computern und Monitoren, arbeiten heute hochfrequent getaktete Netzteile. Bisher gehen in konventionellen Geräten etwa drei bis sechs Prozent des eingesetzten Stroms in Spulen und Transformatoren verloren. Das neue BINE-Projektinfo „Geräte effizienter mit Strom versorgen“ (12/2013) stellt optimierte Hochfrequenzlitzen und Wicklungen vor, die über eine höhere Effizienz verfügen. Angesichts der Massenverbreitung elektronischer Geräte bei Verbrauchern, wird jeder kleine Fortschritt beim Einzelgerät sich volkswirtschaftlich zu großen Stromeinsparungen aufaddieren.

Hochfrequenzlitzen werden in zahlreichen elektronischen Geräten eingesetzt. Sie bestehen aus vielen, dünnen, durch Lackierung gegeneinander isolierten und verflochtenen Drähten, durch die Strom fließt. Litzen arbeiten dann mit möglichst geringen Verlusten, wenn die vielen Drähte eine möglichst große Gesamtoberfläche bilden und beim Verflechten darauf geachtet wurde, dass jeder Draht der Litze jede Position im Querschnitt gleich oft einnimmt. Die Forscher untersuchten für unterschiedliche Frequenzbereiche systematisch den Einfluss von Durchmesser und Anzahl der Litzendrähte, Verseilrichtung und Profil. Mit diesen Daten werden künftig Litzen für einzelne Anwendungsbereiche gezielt optimiert.

Die durch optimierte Litzen einzusparende Strommenge in Deutschland hängt von vielen Faktoren ab und lässt sich nur grob abschätzen. Die Forscher gehen von einer jährlichen Stromeinsparung in Deutschland von 50 Mio. kWh aus. Das entspricht rechnerisch dem Strombedarf von 12.500 Vierpersonenhaushalten. Das Forschungsprojekt wurde von der Universität Erlangen in Zusammenarbeit mit Industriepartnern durchgeführt.

Das BINE-Projektinfo ist kostenfrei beim BINE Informationsdienst von FIZ Karlsruhe erhältlich – unter www.bine.info oder 0228 92379-0. Auf diesem Webportal steht im Pressebereich das Cover des Infos sowie zusätzliches Bildmaterial zum Download bereit.

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25. September 2013: BINE-Projektinfo: Offshore-Windenergie: Bohren statt Rammen

Neues Verfahren für Gründungspfähle entwickelt

Der Ausbau der Offshore-Windenergie in der deutschen Nord- und Ostsee soll natur- und umweltverträglich erfolgen. Um beim Bau der Anlagen geringere Lärmimmissionen als bisher zu verursachen, wurde ein neues Bohrverfahren für das Einbringen von Gründungspfählen entwickelt. Das neue BINE-Projektinfo „Offshore-Windenergieanlagen lärmarm verankern“ (11/2013) stellt die Bohranlage und ein Konzept für den späteren Bauablauf vor.

Die Bohrmaschine wurde aus einer an Land bewährten Schachtabsenkmaschine weiterentwickelt. Sie arbeitet im Inneren der großen Gründungspfähle (Tripods) unter Wasser und löst mittels eines schwenkbaren Fräskopfs Sand und Gestein. Diese werden vermischt mit Wasser an die Oberfläche gefördert. In das so immer tiefer werdende Loch kann der Pfahl der Windenergieanlage dann immer weiter einsinken, bis er die notwendige Tiefe erreicht hat.

Die Entwickler erwarten für künftige Baumaßnahmen auf hoher See Schallwerte, die deutlich unter dem geforderten Grenzwert liegen werden. Damit steht dann neben den lärmdämmenden Maßnahmen für das bisherige Rammverfahren (z. B. Blasenschleier), ein weiteres Verfahren zur Reduzierung des Baulärms bereit. Eine solche Begrenzung der Lärmimmissionen ist zum Schutz der in Nord- und Ostsee vorkommenden Schweinswale, die auf Echoortung angewiesen sind, notwendig.

Die Bohrmaschine wird von der Herrenknecht AG aus Schwanau entwickelt. Derzeit wird ein Prototyp gebaut und technisch optimiert.

Das BINE-Projektinfo ist kostenfrei beim BINE Informationsdienst von FIZ Karlsruhe erhältlich – unter www.bine.info oder 0228 92379-0. Im Pressebereich dieses Webportals stehen das Cover des Infos sowie zusätzliches Bildmaterial zum Download bereit.

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21. August 2013: BINE-Fachbuch "Wärmespeicher": Abwärme und Solarenergie zeitversetzt nutzen

Neues BINE-Fachbuch „Wärmespeicher“ erschienen

Wärmespeicher ermöglichen es, momentan nicht benötigte Wärme in Zeiten mit sicherer Nachfrage zu überführen. Erst durch leistungsfähige Speicher lassen sich viele Energiequellen wie Sonnenenergie oder industrielle Abwärme effizient nutzen. Das neue BINE-Fachbuch „Wärmespeicher“ stellt ein breites Spektrum an aussichtsreichen Techniken vor: vom Kurzzeitspeicher bis zu saisonalen Großanlagen und vom Kältespeicher bis zu Hochtemperaturspeichern für die Industrie.

Für eine effizientere Energieversorgung sind Wärmespeicher eine Schlüsselkomponente. Das Fachbuch spannt einen Bogen von den charakteristischen Größen thermischer Speicher bis zu ihrer Integration in ein Energiesystem. Der Schwerpunkt liegt auf der Anlagentechnik in der Anwendung. Ausführliche Beispiele dokumentieren den Stand von Technik und Forschung. Vorgestellt werden Materialien und Systeme, die sensible, thermochemische oder Latentwärme nutzen. Das Fachbuch ist gedacht für Planer, Berater, die Immobilienwirtschaft und die Aus- und Weiterbildung.

Das Autorenteam forscht am Bayerischen Zentrum für Angewandte Energieforschung e. V. (ZAE Bayern). Dr. Andreas Hauer leitet die Garchinger Abteilung des ZAE. Seit über 10 Jahren ist er im Energiespeicherprogramm der Internationalen Energieagentur aktiv. Arbeitsschwerpunkte von Stefan Hiebler sind Wärme- und Kältespeicher mit Phasenwechselmaterialien. Manfred Reuß arbeitet im Bereich sensibler Wärmespeicherung.

Ein Rezensionsexemplar kann beim BINE Informationsdienst von FIZ Karlsruhe unter 0228 92379-0 angefordert werden. Im Pressebereich des Webportals www.bine.info stehen das Cover des Buches zum Download bereit.

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16. August 2013: BINE-Themeninfo: Elektrisch angetriebene Wärmepumpen (I/2013)

Internationale Feldtests bestätigen Qualität der Geräte

In jedem vierten Neubau in Deutschland sorgt mittlerweile eine Wärmepumpe für angenehme Raumtemperaturen und warmes Wasser. Das BINE-Themeninfo „Elektrisch angetriebene Wärmepumpen“ (I/2013) beleuchtet aktuelle Ergebnisse aus Forschung und Feldtests zur technischen Qualität der Geräte und Effektivität der Anlagen. Themen sind die Performance der Anlagen, internationale Monitoringprojekte und die Kombination mit Solarenergie. Auch die Möglichkeiten, Wärmepumpen beim Aufbau eines Smart Grids in Deutschland einzubinden, werden diskutiert.

Zum bisherigen Erfolg der Wärmepumpen haben intensive Forschungsarbeiten beigetragen. Die Effizienz und Zuverlässigkeit der Systeme wurde gesteigert und klimaschädliche Arbeitsmedien ließen sich durch umweltverträgliche Kältemittel ersetzen. Aber die Forschung widmet sich bereits neuen Herausforderungen: Der verbesserte Dämmstandard sanierter oder neuer Gebäude erfordert Wärmepumpensysteme kleiner Leistung. Zunehmend gefragt ist auch die Möglichkeit, Wärmepumpen auch zur sommerlichen Gebäudeklimatisierung einzusetzen. Benötigt werden auch Messergebnisse von Testständen und realisierten Anlagen, um zu belegen, unter welchen Bedingungen und in welchem Ausmaß Wärmepumpen zur Effizienz der Energieversorgung beitragen können. Hieraus lassen sich konkrete Empfehlungen für Planung, Installation und Betrieb der Anlagen ableiten.

Das Themeninfo wurde von Mitarbeitern des Bereichs Thermische Anlagen und Gebäudetechnik am Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE erarbeitet. Die Freiburger Forscher hatten in den letzten Jahren u. a. die Feldtests „WP im Bestand“, „WP Effizienz“ und „WP Monitor“ betreut, bei denen mehr als 200 Anlagen in Deutschland vermessen wurden.

Das BINE-Themeninfo ist kostenfrei beim BINE Informationsdienst von FIZ Karlsruhe erhältlich – unter www.bine.info oder 0228 92379-0.

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5. August 2013: FIZ AutoDoc with new features

with the release on Monday, August 05, 2013 FIZ AutoDoc offers the following enhancements:

with the release on Monday, August 05, 2013 FIZ AutoDoc offers the following enhancements:

 



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1. August 2013: BINE-Projektinfo: Neue Produktionsverfahren erhöhen Wirkungsgrad

Photovoltaik-Module werden durch halbierte Zellen leistungsfähiger

Das jetzt erschienene BINE-Projektinfo „Hocheffiziente Solarzellen und Module entwickeln“ (10/2013) beschreibt Verfahren, die Photovoltaik-Module langlebiger und effizienter machen. Wissenschaftler im Forschungsverbund SONNE arbeiten daran, die heutige Modulleistung von rund 250 Watt auf über 300 Watt zu erhöhen.

Eine Methode ist, die Zellen per Laser zu halbieren. Die Solarzellen fahren auf einem Transportband unter einen Laser. Auf der Zellrückseite erzeugt dieser eine Sollbruchstelle, an der ein mechanischer Zellteiler die Zellen trennt. Für die neue Zellgröße entwickelten die Wissenschaftler ein eigenes Verschaltungskonzept. Dieses kann mit Standardtechnologie oder einer Drahtelektrode eingesetzt werden. Die so hergestellten Module sind leistungsfähiger als Vergleichsmodule mit ganzen Zellen. Die Forscher errechneten einen Leistungsgewinn von 6 Wp bei einem Modul mit 245 Wp.

Metallische Kontaktlinien auf Solarzellen schließen den Stromkreis, verschatten aber die Zellfläche. Ein Ziel des Forschungsprojektes war es, möglichst dünne Kontaktlinien zu drucken. Dazu wurde eine Demonstrationsanlage entwickelt und in Betrieb genommen. Bei Hocheffizienzzellen, die mit 40 µm schmalen Linien bedruckt wurden, erhöhte sich der Wirkungsgrad um 0,2 %.

Im Projekt SONNE arbeiten zehn Unternehmen und vier Forschungseinrichtungen daran, bei Modulen aus kristallinen Siliziumzellen den Wirkungsgrad zu steigern. Die entwickelten Produktionsverfahren sollen im industriellen Maßstab automatisiert und dadurch kostengünstiger werden. Die SolarWorld Innovations GmbH ist Projektkoordinator. Wissenschaftliche Verbundpartner sind das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme, das Institut für Solarenergieforschung GmbH Hameln, die Technische Universität Chemnitz und die Hochschule Mittweida.

Das BINE-Projektinfo „Hocheffiziente Solarzellen und Module entwickeln“ ist kostenfrei beim BINE Informationsdienst von FIZ Karlsruhe erhältlich – unter www.bine.info oder 0228 92379-0. Im Pressebereich dieses Webportals stehen das Cover des Infos sowie zusätzliches Bildmaterial zum Download bereit.

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1. August 2013: Portal zur Speicherforschung online

Die Webseite der Forschungsinitiative Energiespeicher stellt aktuelle Themen, Techniken und Projekte vor

Wie sehen Strom- und Wärmespeicher der Zukunft aus? Diese Frage beantwortet ab heute das neue Webportal forschung-energiespeicher.info. Es stellt Projekte der Forschungsinitiative Energiespeicher zu Wind-Wasserstoff-Kopplung, Batterien im Netz sowie Wärmespeicherung vor. Die Webseite richtet sich an interessierte Bürger, Wissenschaftler, Politiker, Journalisten und an die Fachcommunity.

Energiespeicher sind eine Schlüsseltechnologie im Energiesystem der Zukunft. Die bisherigen technologischen Ansätze haben allerdings noch nicht für alle Einsatzmöglichkeiten das Potenzial für wirtschaftlich tragfähige und technisch robuste Lösungen. Oft sind Speicher noch zu teuer, erreichen nicht die notwendige Lebensdauer oder haben hohe Verluste beim Ein- oder Ausspeichern von Energie. Aber mittel- bis langfristig wird der Einsatz von Speichern mit dem stetig steigenden Anteil der erneuerbaren Energien immer bedeutsamer. Daher hat die Bundesregierung die „Förderinitiative Energiespeicher“ ins Leben gerufen. Sie fördert Speichertechnologien, die Forschung, Entwicklung und Demonstration voran bringen.
Die meisten Förderprojekte sind mittlerweile angelaufen. Erste Ergebnisse liegen bereits vor. Damit wird aus der Förderinitiative die „Forschungsinitiative Energiespeicher“.

Das Webportal forschung-energiespeicher.info

In den Projekten arbeiten Forscher aus Wissenschaft und Industrie eng zusammen. Das Themenspektrum umfasst neben Batterien, Kondensatoren und Flow-Speichern auch Druckluft- und Wasserstoffspeicher sowie die zugehörigen Elektrolyseure. Bei thermischen Speichern reicht die Palette von Latentwärmespeichern über Sorptionsspeicher bis zur Einbindung von Wärmespeichern in Wärmenetze.
Die Umwandlung von Überschussstrom in Wasserstoff und die Nutzung von Batterien in stationären Anlagen wird zurzeit intensiv erforscht. Daher werden die Förderprojekte in den Schwerpunktbereichen – Leuchttürme genannt – „Wind-Wasserstoff-Kopplung“ und „Batterien in Verteilnetzen“ organisiert.

Das Portal forschung-energiespeicher.info präsentiert ausführlich die Ergebnisse der Projekte. Die Forschungsinhalte werden durch aktuelle Nachrichten, Interviews, Abbildungen und Portraits ergänzt. Das Portal richtet sich sowohl an Experten als auch fachlich Interessierte.

Die Förderinitiative Energiespeicher

Im Sommer 2012 gab die Bundesregierung mit der „Förderinitiative Energiespeicher“ den Startschuss für eine Vielzahl innovativer Forschungsprojekte. Die Förderinitiative zielt damit auf Forschung, Entwicklung und Demonstration von zukunftsfähigen Technologien ab. Dafür stellen das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi), das Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) sowie das Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) in einer ersten Phase bis 2014 rund 200 Millionen Euro zur Verfügung. Besondere Schwerpunkte bilden die beiden Leuchttürme „Wind-Wasserstoff-Kopplung“ und „Batterien in Verteilnetzen“ sowie Forschungsvorhaben zu thermischen Speichern und zur Energiesystemanalyse. Ziel ist es, eine große Bandbreite von Speichertechnologien für Strom, Wärme und andere Energieträger weiter zu entwickeln.

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25. Juli 2013: BINE-Fachbuch: Solare Wärme für große Gebäude und Wohnsiedlungen

Neues BINE-Fachbuch „Solare Wärme für große Gebäude und Wohnsiedlungen“

Bisher sind es überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser, auf deren Dächern solare Wärme mit Kollektoranlagen eingesammelt wird. Dabei bieten große Wohngebäude, Bürogebäude, Krankenhäuser und Gewerbebetriebe ökonomisch und technisch günstigere Bedingungen für die Nutzung solarer Wärme. Das neue BINE-Fachbuch „Solare Wärme für große Gebäude und Siedlungen“ stellt die Technologien für solarthermische Großanlagen und die Ergebnisse von Pilot- und Demonstrationsprojekten vor.

Ein Schwerpunkt des Fachbuchs ist die solare Wärmeversorgung großer Gebäude. Zu diesem Thema werden die Erfahrungen aus zwanzig Jahren Energieforschung aufbereitet. Im Fokus stehen die System- und Anlagentechnik, das Monitoring sowie die Funktions- und Ertragskontrolle. Solar unterstützte Nahwärmenetze mit saisonaler Wärmespeicherung bilden den zweiten Schwerpunkt. Hier stehen die Erfahrungen mit den verschiedenen Speichertypen und die optimale Integration in Wärmenetze von Siedlungen im Vordergrund.

Das Fachbuch gründet auf den Erfahrungen der beiden Förderprogramme Solarthermie2000 und Solarthermie2000plus. Konzipiert ist das Buch für Planer, Architekten, die Wohnungswirtschaft und kommunal Verantwortliche.
Prof. Elmar Bollin, Lehrstuhl für Gebäudeautomation und Solartechnik (FH Offenburg) erstellte den Teil „Große Gebäude“. Der zweite Teil des Fachbuchs über solare Nahwärme und saisonale Speicher stammt von Dirk Mangold (Institutsleiter Solites). Bei beiden Themen war er verantwortlich für die wissenschaftliche Programmleitung im bundesweiten Förderprogramm Solarthermie2000plus.

Ein Rezensionsexemplar kann beim BINE Informationsdienst von FIZ Karlsruhe unter 0228 92379-0 angefordert werden. Im Pressebereich des Webportals www.bine.info stehen das Cover des Buches zum Download bereit.

Den vollständigen Pressetext sowie Grafiken und Fotos finden Sie unter
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