24. Juli 2013: BINE-Projektinfo: Erdwärme in Innenstädten erschließen

Geothermische Anlagen lassen sich kostengünstig in Tunnel integrieren

Wenn in Innenstädten neue Tunnelbauwerke errichtet werden, ist das eine gute Chance, mit geringem Aufwand parallel auch Erdwärme zu erschließen. Diese lässt sich beispielsweise zum Beheizen und Kühlen von Gebäuden verwenden. Das BINE-Projektinfo „Klimatisieren mit Erdwärme aus U-Bahn-Tunneln“ (09/2013) stellt ein Forschungsprojekt in Stuttgart vor. Das Ziel ist, die Auswirkungen der Wärmeentnahme auf das umgebende Erdreich zu erforschen.

Zwei zehn Meter lange Tunnelabschnitte wurden beim Bau mit Absorbern ausgestattet. Dafür wurden die Leitungen auf dem Spritzbeton der Tunnelaußenschale montiert und mit dem Ortsbeton der Innenschale eingegossen. Beide Absorber sind mit einer Wärmepumpe verbunden. Mit dieser Anlage simulieren die Forscher verschiedene Entnahmeprofile. Die Messungen zeigen, dass die Temperatur des Erdreichs nur bis in eine Entfernung von acht Metern beeinflusst wird. Weiterhin untersuchten die Wissenschaftler den Einfluss des Grundwassers und der Tunnelluft auf die Leistung der Anlage.

Die Institute für Gebäudeenergetik und für Geotechnik der Universität Stuttgart haben die Messungen durchgeführt. Die Teststrecke wurde am Neubau der U-Bahn-Linie 6 der Stuttgarter Straßenbahn AG installiert.

Das BINE-Projektinfo ist kostenfrei beim BINE Informationsdienst von FIZ Karlsruhe erhältlich – unter www.bine.info oder 0228 92379-0. Im Pressebereich dieses Webportals stehen das Cover des Infos sowie zusätzliches Bildmaterial zum Download bereit.

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23. Juli 2013: BINE-Projektinfo: Strom aus BHKW optimal vermarkten

Viele Kleinanlagen gemeinsam reagieren wie ein großes Kraftwerk

Auch Blockheizkraftwerke (BHKW) können ihre Stromerzeugung nach den schwankenden Marktpreisen ausrichten. Damit richten sich die Anlagen nach der Stromnachfrage und benötigen aber für den Wärmebedarf vor Ort andere Konzepte. Das BINE-Projektinfo „Blockheizkraftwerke intelligent steuern“ (08/2013) stellt ein Modellprojekt vor, bei dem rund 800 Mini-Blockheizkraftwerke an ihren jeweiligen, dezentralen Standorten von einer gemeinsamen Zentrale gesteuert werden. Die Anlagen arbeiten bevorzugt zu Zeiten, wenn an der Strombörse die Preise hoch sind. Überschüssige Wärme wird gespeichert.

Eine für das Forschungsprojekt neu entwickelte Steuerungssoftware sorgt für optimale Betriebsabläufe zwischen Strom- und Wärmeerzeugung. Wichtige Bausteine sind Prognoseprogramme, die die aktuelle Strompreisentwicklung und den Wärmebedarf für ein bis drei Tage im Voraus abschätzen können. Die BHKW arbeiten zwar vordringlich zur Stromerzeugung, den Wärmeabnehmern vor Ort ist aber garantiert, dass ihr Bedarf immer gedeckt ist. Dazu sind leistungsfähige Wärmespeicher in das Konzept integriert, die den bei der Stromproduktion anfallenden Wärmeüberschuss für spätere Bedarfsspitzen speichern. Reicht das an sehr kalten Tagen nicht mehr aus, gehen die BHKW unabhängig vom Strompreis in Betrieb.

Die LichtBlick SE hat das Projekt konzipiert und durchgeführt. In Zusammenarbeit mit der Volkswagen AG wurde ein Mini-BHKW entwickelt. Dieses ist erdgasbetrieben und verfügt über eine Leistung von 19 kW elektrisch und 36 kW thermisch.

Das BINE-Projektinfo ist kostenfrei beim BINE Informationsdienst von FIZ Karlsruhe erhältlich – unter www.bine.info oder 0228 92379-0. Im Pressebereich dieses Webportals stehen das Cover des Infos sowie zusätzliches Bildmaterial zum Download bereit.

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23. Juli 2013: Dokumentenlieferdienst FIZ AutoDoc von FIZ Karlsruhe gehört weltweit zur Spitzenklasse

Neue Marktstudie aus den USA bestätigt: Informationsexperten aus Wissenschaft und Wirtschaft geben FIZ AutoDoc ihre Empfehlung

Karlsruhe, Juli 2013 – Dokumentenlieferdienste werden im Informationssektor immer wichtiger. Die Bibliothekswelt befindet sich in einem tiefgreifenden Umbruch. Open Access, neue Nutzeransprüche, hohe Frequenz und signifikanter Anstieg von Veröffentlichungen sowie sinkende Budgets sind u. a. die treibenden Faktoren.

Dokumentenlieferdienste wie FIZ AutoDoc von FIZ Karlsruhe – Leibniz-Institut für Informationsinfrastruktur bieten dabei einen wichtigen Service: Artikel und Texte können in digitaler oder gedruckter Form „just in time“ und „on demand“ geliefert werden. Als Volltextvermittlungsdienst kooperiert FIZ AutoDoc mit großen wissenschaftlichen Bibliotheken, Zeitschriftenagenturen und Verlagen im In- und Ausland und kann deshalb auf einen extrem hohen Bestand und eine entsprechende Themenbandbreite zugreifen. FIZ AutoDoc lässt sich durch die zahlreich vorhandenen Schnittstellen sehr leicht in bestehende Geschäftsprozesse, Infrastrukturen und Intranets integrieren. Gerade wissenschaftlichen Bibliotheken und Unternehmensbibliotheken bietet die problemlose Einbindung von FIZ AutoDoc große Vorteile: Nutzeranfragen können durch den weitgehend automatischen Bestellvorgang wesentlich flexibler und schneller bearbeitet werden – in der Regel (ca. 80 % aller Fälle) bekommt der Kunde den gewünschten Artikel sofort oder innerhalb weniger Minuten per Download, sofern er bei den Partnerverlagen digital zur Verfügung steht (in hoher Qualität und Farbe). Falls der Text erst gescannt werden muss, erfolgt die Lieferung innerhalb weniger Stunden. Und: Es können insgesamt Kosten gespart werden, da die gewünschten Texte bzw. Zeitschriften nicht permanent vorgehalten werden müssen.

In der aktuellen Marktstudie der US-amerikanischen Beratungsfirma Outsell* wurden zahlreiche renommierte Dokumentenlieferdienste hinsichtlich relevanter Markt- und Kundenkriterien bewertet. Befragt wurden Informationsprofis aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Gesundheitswesen in den USA. Obwohl zum ersten Mal im Feld der getesteten Dienste, konnte FIZ AutoDoc in der Studie sehr gut abschneiden und kam in fast allen Kategorien auf die vordersten Plätze. Bei der Gesamtzufriedenheit belegt der Dienst von FIZ Karlsruhe den zweiten Platz von insgesamt neun Teilnehmern. In den Einzelbewertungen punktet FIZ AutoDoc besonders in den Kategorien „Bestandsgröße und Themenabdeckung“, „Integration und Geschäftsablauf“ sowie „empfehlenswerter Dienst“ und positioniert sich dabei auf hervorragende zweite und dritte Plätze.

„Die Studie bestätigt uns, dass wir FIZ AutoDoc zu einem Premiumdienst ausgebaut haben, der das volle Spektrum an Dienstleistungen rund um die Volltextversorgung anbietet und damit überaus wettbewerbsfähig ist. Besonders erfreulich ist für uns, dass FIZ AutoDoc nicht nur in Europa wahrgenommen wird, sondern auch in den USA inzwischen einen hervorragenden Ruf genießt und sich einen führenden Platz unter den bekanntesten Playern der Branche erworben hat“, erklärt Dr. Rainer Stuike-Prill, Bereichsleiter Marketing und Vertrieb bei FIZ Karlsruhe.

Weitere Testkandidaten in der Outsell-Studie waren die FIZ AutoDoc-Partner Reprints Desk, British Library Document Supply Service (BLDSS), Infotrieve, Linda Hall Library, IE Online, ingentaconnect, The Research Investment und der Dokumentlieferdienst von Thomson Reuters IP & Science.

*Outsell-Studie: Document Delivery: Best Practices and Vendor Scorecard – 2012 Update. Die Studie kann bei Outsell angefordert werden (www.outsellinc.com; E-Mail: info(at)outsellinc(dot)com).

FIZ Karlsruhe – Leibniz-Institut für Informationsinfrastruktur (www.fiz-karlsruhe.de) ist eine gemeinnützige GmbH und die größte außeruniversitäre Informationsinfrastruktureinrichtung in Deutschland. Es hat den öffentlichen Auftrag, Wissenschaft und Forschung – auch in der Wirtschaft – mit wissenschaftlicher Information zu versorgen und entsprechende Produkte und Dienstleistungen auf dem Gebiet der Informationsinfrastruktur zu entwickeln. Unser Ziel ist die aktive Unterstützung der Innovationsförderung, durch Stärkung des Wissenstransfers im nationalen wie im internationalen Rahmen.
Die Geschäftsfelder sind

  • STN International – der weltweit führende Online-Service für wissenschaftlich-technische Forschungs- und Patentinformation
  • KnowEsis – innovative e-Science-Solutions zur disziplinunabhängigen Unterstützung des gesamten Forschungsprozesses (z. B. Forschungsdatenmanagement)
  • Datenbanken und Informationsdienste – Datenbanken und Wissenschaftsportale in den Fachgebieten Mathematik und Informatik, Kristallographie und Chemie sowie Energie. 

FIZ Karlsruhe ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft, unter deren Dach sich über 80 Einrichtungen zusammengeschlossen haben, die Forschung betreiben und/oder wissenschaftliche Infrastrukturen bereitstellen.

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5. Juli 2013: Version One der neuen STN-Plattform online – Patentrecherche der nächsten Generation!

Intuitives Nutzerinterface für Informationsexperten, branchenführende Performance und Workflowoptimierung sind die Markenzeichen der neuen STN-Plattform.

Karlsruhe/Deutschland und Columbus/USA, Juli 2013: Die STN-Partner Chemical Abstracts Service (CAS) und FIZ Karlsruhe freuen sich mitteilen zu können, dass sie termingerecht einen weiteren wichtigen Meilenstein ihres gemeinsamen Zukunftsprojektes erreicht haben: Version One der neuen STN-Plattform ist online!

Mehrere Hundert Firmen aus aller Welt hatten an einem halbjährigen Beta-Test teilgenommen und gaben wertvolles Feedback. Ihre detaillierte Rückmeldung stellte sicher, dass die neu entwickelte STN-Plattform die Erwartungen und Bedürfnisse von Patent- und Informationsspezialisten in Zukunft in vollem Maße erfüllen wird. Besonders zu schätzen wussten die Beta-Tester das neue Design, die Schnelligkeit, Nutzerfreundlichkeit und die leistungsfähigen Suchfunktionen. Mit diesem Release können nun alle Festpreiskunden die Vorteile des neuen STN nutzen. Version One ist der erste Schritt zur Etablierung eines modernen und hochleistungsfähigen STN-Systems.

Mit Version One ist das inhaltliche Herzstück von STN, die Datenbanken CAplusSM, CAS REGISTRYSM, Thomson Reuters Derwent World Patents Index® (DWPISM) und Derwent Chemistry Resource (DCR), verfügbar. Das Design und das intuitive User-Interface des neuen STN sind speziell an die Bedürfnisse von Patent- und Informationsspezialisten angepasst. Sie können ihre Recherchen und Trefferlisten jetzt in sogenannten Projekten verwalten. Dies erleichtert das Management von Suchanfragen und Ergebnissen, und es ermöglicht zudem die Arbeit an mehreren Recherchen gleichzeitig. Die neue intuitive und übersichtliche Nutzeroberfläche zeigt alle relevanten Aspekte einer Recherche auf einen Blick: die aktuelle Suchanfrage, bereits durchgeführte Recherchen und die Suchergebnisse; Ergebnisse von hoher Relevanz werden durch Highlighting hervorgehoben. Die signifikant verbesserte Suchfunktionalität, die Systemflexibilität und -kapazität erlauben völlig neue Ansätze in der Recherche und bei der Ergebnisanalyse. Die Reaktionszeit bei einer chemischen Strukturrecherche in ca. 70 Mio. Datensätzen liegt bei wenigen Sekunden, und das Ergebnis kann effizient, z. B. nach der pharmakologischen oder toxikologischen Wirkung in Arzneimitteln oder im Pflanzenschutz, gefiltert werden.

„Die neue STN-Plattform vermittelt eine völlig neue Nutzererfahrung, und zwar durch projektbezogene Arbeitsabläufe, die neue intuitive Nutzeroberfläche in Kombination mit der erheblich gesteigerten Systemkapazität und den sekundenschnellen Antwortzeiten. Für uns und unseren Partner CAS ist das neue STN ein historischer Schritt in die Zukunft der Patent- und Informationsrecherche“, erklärt Sabine Brünger-Weilandt, die Direktorin und Geschäftsführerin von FIZ Karlsruhe. 

Robert Massie, dem Präsidenten von CAS, ist es wichtig darauf hinzuweisen, dass die Kunden auch während der aktuellen Übergangsphase STN in vollem Umfang nutzen können. Ab 2014 wird das neue System allen STN-Kunden zur Verfügung stehen. Während der mehrjährigen Ausbauphase der neuen Plattform wird das „klassische“ STN parallel weiterbetrieben und weiterhin voll unterstützt.

 

STN International ist der weltweit führende Online-Dienst für wissenschaftliche und technische Forschungs- und Patentinformation. STN bietet auf einer neutralen Plattform qualitativ hochwertige Forschungsinformation in mehr als 150 Datenbanken der renommiertesten Produzenten (z. B. DWPISM, CAplusSM/CAS REGISTRYSM und INPADOCDB/INPAFAMDB) sowie State-of-the-Art-Funktionalitäten für Retrieval, Analyse und Visualisierung. STN International wird von FIZ Karlsruhe und CAS (Columbus/Ohio) gemeinsam entwickelt, betrieben und weltweit angeboten. Repräsentant in Japan ist JAICI

FIZ Karlsruhe – Leibniz-Institut für Informationsinfrastruktur (www.fiz-karlsruhe.de) ist eine gemeinnützige GmbH und die größte außeruniversitäre Informationsinfrastruktureinrichtung in Deutschland. FIZ Karlsruhe hat den öffentlichen Auftrag, Wissenschaft und Forschung – auch in der Wirtschaft – mit wissenschaftlicher Information zu versorgen und entsprechende Produkte und Dienstleistungen auf dem Gebiet der Informationsinfrastruktur zu entwickeln. Ziel ist die aktive Unterstützung der Innovationsförderung, durch Stärkung des Wissenstransfers im nationalen wie im internationalen Rahmen. 

Die Geschäftsfelder sind

  • STN International – der weltweit führende Online-Service für wissenschaftlich-technische Forschungs- und Patentinformation
  • KnowEsis – innovative e-Science-Solutions zur disziplinunabhängigen Unterstützung des gesamten Forschungsprozesses (z. B. Forschungsdatenmanagement)
  • Datenbanken und Informationsdienste – Datenbanken und Wissenschaftsportale in den Fachgebieten Mathematik und Informatik, Kristallographie und Chemie sowie Energie. 

FIZ Karlsruhe ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft, unter deren Dach sich über 80 Einrichtungen zusammengeschlossen haben, die Forschung betreiben und/oder wissenschaftliche Infrastrukturen bereitstellen. 

Chemical Abstracts Service (CAS), eine Abteilung der American Chemical Society, ist der weltweit bedeutendste Anbieter von Chemieinformationen. CAS ist das einzige Unternehmen der Welt, dessen Ziel es ist, sämtliche öffentlich zugänglichen Informationen zu chemischen Substanzen zu finden, zu sammeln und zu organisieren. Ein internationales Team von Wissenschaftlern betreut und überwacht die Qualität der CAS-Datenbanken, die von Chemie- und Pharmafirmen, Universitäten, Regierungsorganisationen und Patentämtern weltweit als die vollständigsten und verlässlichsten anerkannt sind. CAS kombiniert seine Datenbanken mit hoch entwickelter Such- und Analysetechnologie (SciFinder® und STN®) und stellt damit der wissenschaftlichen Forschung die aktuellste, vollständigste, sicherste und am besten vernetzte digitale Informationsumgebung zur Verfügung. Weitere Informationen unter: www.cas.org.

 

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25. Juni: Neuer Auftritt von zbMATH – modernes Webinterface und intuitive Suche in weltweit vollständigster Mathematikdatenbank

Neues Webinterface / neue Funktionalität, z. B. Filter für hochpräzise Suche / vollständig neue Datenbank für mathematische Software integriert / deutlich verbesserter Komfort bei Informationsversorgung für mathematische Community

Karlsruhe, Juni 2013 – Das neue zbMATH-Webinterface ist online, in komplett neuem Layout und mit innovativer Suchfunktionalität (http://zbmath.org). FIZ Karlsruhe – Leibniz-Institut für Informationsinfrastruktur hat die neue Benutzeroberfläche mit dem Ziel entwickelt, einen an den Nutzerbedürfnissen der mathematischen Community orientierten, intuitiven, leicht bedienbaren Informationsdienst mit erweiterter Funktionalität bereitzustellen. zbMATH ist das weltweit größte Informationssystem für Mathematik. Es wird gemeinsam von FIZ Karlsruhe, der European Mathematical Society (EMS) und der Heidelberger Akademie der Wissenschaften verantwortet.

„Die Anforderungen von uns Wissenschaftlern an Informationsdienste haben sich in den letzten Jahren ganz wesentlich verändert”, so Prof. Dr. Marta Sanz-Solé, Präsidentin der European Mathematical Society. „Informationssysteme wie zbMATH sind heute unverzichtbar für die Suche ebenso wie für die Analyse und Visualisierung von Forschungsinformation. Unsere Ansprüche sind nicht nur erheblich breiter gefächert, sondern auch komplexer geworden. Die neuen Möglichkeiten von zbMATH unterstützen uns darin, nicht nur einzelne Veröffentlichungen zu finden, sondern die Suchergebnisse zu analysieren und auf diese Weise weiterführende Informationen zu finden, die uns zu neuen Erkenntnissen führen.“

zbMATH unterstützt seine Nutzer bei der Beantwortung vielfältiger Fragestellungen: Wie hat sich ein mathematisches Thema, z. B. die Poincaré-Vermutung, im Laufe des letzten Jahrhunderts von ihrer Formulierung bis zum Beweis durch Perelman entwickelt? Welche aktuellen Forschungen setzen die dabei entwickelten Konzepte wie den Kähler-Ricci-Flow fort? Auf welchen Gebieten war in den letzten zehn Jahren das höchste Wachstum an Publikationen zu verzeichnen? FIZ Karlsruhe hat die zugrundeliegende, leistungsstarke Suchmaschine weiterentwickelt, die unterschied-lichste logische Suchkombinationen erlaubt.
Eine ganz neue Facette ist die Integration von swMATH. FIZ Karlsruhe hat diese neuartige Datenbank entwickelt; sie ermöglicht die Suche nach mathematischer Software kombiniert mit der Verlinkung zu relevanten Publikationen in zbMATH. Die Entwicklung von swMATH wird als Projekt im „Pakt für Forschung und Innovation“ gefördert, dem Forschungswettbewerb der Leibniz-Gemeinschaft. Prof. Dr. Dr. h. c. Gert-Martin Greuel, Leiter des Projektes und Chefredakteur von zbMATH, erläutert: „Dieser innovative, gemeinsam mit dem Mathematischen Forschungsinstitut Oberwolfach entwickelte Dienst stellt eine bedeutsame Erweiterung der Mathematik-Informationsdienste von FIZ Karlsruhe dar, der vor allem für die Nutzer mathematischer Anwendungen von größtem Interesse ist.“

Das neue Interface präsentiert zbMATH jetzt deutlich übersichtlicher. Großer Wert wurde auf die visuellen Funktionen gelegt; verschlankte Textteile sorgen für eine schnelle und präzise Informationsübersicht. Zusatzinformationen sind nun häufig durch Mouse-over oder in Scroll-Down-Menüs abrufbar. Last but not least: Die neue Oberfläche ist für mobile Endgeräte optimiert.  

 

Über zbMATH
zbMATH (http://zbmath.org) ist der weltweit größte Referatedienst zur reinen und angewandten Mathematik und ihren Anwendungen. Die Datenbank enthält derzeit über drei Millionen Einträge zu internationalen mathematischen Veröffentlichungen aus nahezu zwei Jahrhunderten. zbMATH ist ein unverzichtbares Werkzeug für Mathematiker in akademischen Einrichtungen sowie für jeden anderen, der Mathematik beruflich nutzt. zbMATH wird gemeinsam von FIZ Karlsruhe, der European Mathematical Society und der Heidelberger Akademie der Wissenschaften herausgegeben. 

FIZ Karlsruhe – Leibniz-Institut für Informationsinfrastruktur (www.fiz-karlsruhe.de) ist eine gemeinnützige GmbH und die größte außeruniversitäre Informationsinfrastruktureinrichtung in Deutschland. Es hat den öffentlichen Auftrag, Wissenschaft und Forschung – auch in der Wirtschaft – mit wissenschaftlicher Information zu versorgen und entsprechende Produkte und Dienstleistungen auf dem Gebiet der Informationsinfrastruktur zu entwickeln. Unser Ziel ist die aktive Unterstützung der Innovationsförderung, durch Stärkung des Wissenstransfers im nationalen wie im internationalen Rahmen.

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  • KnowEsis – innovative e-Science-Solutions zur disziplinunabhängigen Unterstützung des gesamten Forschungsprozesses (z. B. Forschungsdatenmanagement)
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FIZ Karlsruhe ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft, unter deren Dach sich über 80 Einrichtungen zusammengeschlossen haben, die Forschung betreiben und/oder wissenschaftliche Infrastrukturen bereitstellen.

 

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3. Juni 2013: Wettbewerbsvorteile in Indien sichern – STN® bietet ab sofort umfassende indische Patentinformation

Neu: FIZ Karlsruhe implementiert indische Patentvolltextdatenbank INFULL bei STN / Volltexte von indischen Patentanmeldungen und erteilten Patenten in englischer Sprache / Vortrag und Workshop auf der diesjährigen PATINFO vom 5.-7. Juni 2013 an der TU Ilmenau

Karlsruhe, Juni 2013 — Indien ist ein wichtiger Zukunftsmarkt. Wie bei allen neuen Märkten bestehen auch hier Risiken, z. B. für Unternehmen die F&E betreiben. Für sie ist der Schutz von Intellectual Property geschäftskritisch. Dementsprechend ist es von größter Bedeutung, diese Risiken durch zielgenaue Recherchen und erstklassige Informationen zu Patenten und Patentanmeldungen zu minimieren. Mit der neuen Patentvolltextdatenbank INFULL bei STN ermöglicht FIZ Karlsruhe Forschern, Entwicklern und Patentspezialisten den Zugriff auf umfassende indische Patentinformation. Das Informationsspektrum von INFULL umfasst den Stand der Technik, die Patentierbarkeit oder die freie Verwendung von Entwicklungen und Lizenzierungsmöglichkeiten; ermöglicht werden zudem Recherchen über die Verletzung eigener Patentrechte durch Dritte.

„Die neue Datenbank erschließt die indische Patentlandschaft. Diese wichtige Erweiterung von STN sichert die Wettbewerbsvorteile unserer Kunden auf einer noch breiteren Basis ab”, so Dr. Rainer Stuike-Prill, Bereichsleiter Marketing und Vertrieb bei FIZ Karlsruhe.

INFULL enthält derzeit über 444.000 englischsprachige Dokumente und über 120.000 Abbildungen. Sie deckt den Zeitraum von 1912 bis heute ab. Wöchentlich kommen ca. 500 neue Dokumente hinzu. Die Einträge enthalten bibliografische Daten, verschiedene Patentklassifikationen einschließlich der neuen CPC, Klassifikationscodes, Abstracts und den Volltext von Beschreibungen und Ansprüchen. Neue Dokumente sind ca. eine Woche nach Veröffentlichung vollständig verfügbar.

INFULL wird auf der diesjährigen PATINFO (vom 5.-7. Juni 2013 an der TU Ilmenau) vorgestellt, gemeinsam mit anderen wichtigen Datenbanken und Themen rund um STN, z. B. die neue STN-Plattform, präzise Recherchemöglichkeiten mit dem neuen CPC-Klassifikationssystem, asiatische Volltextdatenbanken, u. v. m. Ein spezieller Workshop ist dem Thema „Die Patent-Volltextdatenbanken auf STN – Mehrwert macht den Unterschied!“ gewidmet und zeigt u. a. die Vorteile einer kombinierten Recherche von Volltext-Patentdatenbanken mit anderen bibliografischen Mehrwert-Patentdatenbanken wie Derwent WPISM und CAplusSM bei STN auf.

STN International ist der weltweit führende Online-Dienst für wissenschaftliche und technische Forschungs- und Patentinformation. STN bietet auf einer neutralen Plattform qualitativ hochwertige Inhalte in mehr als 150 Datenbanken der renommiertesten Produzenten (z. B. DWPISM, CAplusSM/CAS REGISTRYSM und INPADOCDB/INPAFAMDB) sowie State-of-the-Art-Funktionalitäten für Retrieval, Analyse und Visualisierung. Das Retrievalsystem ist optimal auf den Content abgestimmt und erlaubt die Text- und Faktensuche ebenso wie die Suche mit chemischen Strukturen und Biosequenzen. Weltweit einzigartig ist die numerische Suche nach physikalisch-chemischen Eigenschaften. Mit STN AnaVistTM können die Recherche-Ergebnisse analysiert und durch Visualisierung neue Trends in der Forschung aufgedeckt werden.
Im Anschluss an eine Recherche bietet die integrierte STN Fulltext Solution mit FIZ AutoDoc einen einfachen und schnellen Zugriff auf Volltextdokumente aus wissenschaftlichen Zeitschriften und Patenten. STN unterstützt seine Kunden bei geschäftskritischen Entscheidungen durch Informationen in bestmöglicher Qualität, Vollständigkeit und Aktualität. Datenschutz, Datensicherheit und Vertraulichkeit werden in höchstem Maße gewährleistet. STN International wird von FIZ Karlsruhe und CAS (Columbus/Ohio) weltweit gemeinsam betrieben und von JAICI in Japan repräsentiert.

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FIZ Karlsruhe – Leibniz-Institut für Informationsinfrastruktur (www.fiz-karlsruhe.de) ist eine gemeinnützige GmbH und hat als eine der größten außeruniversitären Informationsinfrastruktureinrichtungen in Deutschland den öffentlichen Auftrag, Wissenschaft und Forschung – auch in der Wirtschaft – mit wissenschaftlicher Information zu versorgen und entsprechende Produkte und Dienstleistungen auf dem Gebiet der Informationsinfrastruktur zu entwickeln. Das erklärte Ziel von FIZ Karlsruhe ist es, den nationalen und internationalen Wissenstransfer zu stärken und die Innovationsförderung zu unterstützen.
Die Geschäftsfelder sind:

  • STN International – der weltweit führende Online-Service für wissenschaftlich-technische Forschungs- und Patentinformation
  • KnowEsis – innovative e-Science-Solutions zur disziplinunabhängigen Unterstützung des gesamten Forschungsprozesses (z. B. Forschungsdatenmanagement)
  • Datenbanken und Informationsdienste – Datenbanken und Wissenschaftsportale in den Fachgebieten Mathematik und Informatik, Kristallographie und Chemie sowie Energie.

FIZ Karlsruhe ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft, unter deren Dach sich über 80 Einrichtungen zusammengeschlossen haben, die Forschung betreiben und/oder wissenschaftliche Infrastrukturen bereitstellen.

 

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28. Mai 2013: BINE-Projektinfo: Solarwärme in Büro- und Verwaltungsgebäuden nutzen

Fassadensystem mit integrierten Vakuumkollektoren entwickelt

Viele modernen Büro- und Verwaltungsgebäude ziehen mit ihren großen Fassaden- und Glasflächen die Blicke der Passanten förmlich auf sich. Um diese Flächen künftig auch für die Wärme- und Tageslichtversorgung zu nutzen, haben Forscher ein neues Fassadensystem entwickelt, in das sehr leistungsfähige Vakuumröhrenkollektoren integriert sind. Das BINE-Projektinfo „Fassadenkollektoren mit Durchblick“ (07/2013) stellt das Forschungsprojekt und eine erste Pilotanlage vor.

Das neue Fassadensystem erfüllt drei Funktionen: Über die Kollektoren trägt es zur Wärmeversorgung des Gebäudes bei. Diese Wärme kann zur Warmwasserversorgung, Heizungsunterstützung und auch zur thermischen Kühlung eingesetzt werden. Das System ist so konstruiert, dass die Räume semitransparent mit Tageslicht ausgeleuchtet werden. Weiterhin tragen die neuen Fassadenelemente auch zum Sonnenschutz in den Innenräumen bei. Das kann den Kühlbedarf eines Gebäudes um bis zu 90 Prozent senken.

Das Institut für Baukonstruktion an der Universität Stuttgart hat in Zusammenarbeit mit Partnern aus Wissenschaft und Industrie das neue Fassadensystem entwickelt. Die Pilotanlage wurde bei der Firma Ritter XL Solar in Langensteinbach bei Karlsbad installiert. Die ersten technischen Ergebnisse und die Rückmeldung der in den Räumen tätigen Mitarbeiter sind sehr vielversprechend. Das neue System wurde mit mehreren Preisen für Technik und Design ausgezeichnet.

Das BINE-Projektinfo ist kostenfrei beim BINE Informationsdienst von FIZ Karlsruhe erhältlich – unter www.bine.info oder 0228 92379-0. Auf diesem Webportal steht im Pressebereich das Cover des Infos sowie zusätzliches Bildmaterial zum Download bereit.

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27. Mai 2013: BINE-Projektinfo: Energie sparen für Discounter

Konzept kombiniert Kälteversorgung und Heizung

Einem Kunden, der den energieeffizienten Vorzeige-Supermarkt betritt, wird als erstes die ungewöhnliche Menge Tageslicht im Verkaufsraum auffallen. Hinter den Kulissen gibt es auch bei Kühltruhen, Heizung und Lüftung sowie den Lampen viele innovative Ideen zu entdecken. Das BINE-Projektinfo „Supermarkt der Zukunft spart Energie“ (06/2013) stellt ein Forschungsprojekt in Rastatt und Erfahrungen nach zwei Betriebsjahren vor. Projektziel ist, ein Drittel der von einer konventionellen Filiale benötigten Primärenergie einzusparen.

Eine eigens entwickelte, an Erdsonden gekoppelte Kälteverbundanlage mit Kohlendioxid als Kältemittel sorgt für gekühlte Lebensmittel und einen wohltemperierten Innenraum. Die Kühlanlage, die über einen zentralen Verdichter alle Truhen bedient und dadurch eine höhere Geräteeffizienz erreicht, war Schwerpunkt des Projekts. Die Versorgung der Verkaufsflächen mit Tageslicht erfolgte über Lichtkuppeln im Dach. Um im Sommer eine zu starke Einstrahlung von solarer Wärme und Licht zu vermeiden, die sich auf die Qualität der Frischwaren negativ auswirken würde, sind spezielle Sonnenschutzraster in die Dreifachverglasung der Lichtkuppeln integriert. Weitere Bestandteile des Konzepts sind eine effiziente Lüftung und eine gut gedämmte Gebäudehülle. Im dritten Betriebsjahr nähert sich der Energieverbrauch den Zielwerten.

Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE) hat das Konzept entwickelt und das Monitoring durchgeführt. Die Umsetzung erfolgte in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Aldi Süd und weiteren Partnern. Supermärkte verursachen etwa ein Prozent der deutschen Treibhausgasemissionen. Das BINE-Projektinfo ist kostenfrei beim BINE Informationsdienst von FIZ Karlsruhe erhältlich – unter www.bine.info oder 0228 92379-0. Auf diesem Webportal steht im Pressebereich das Cover des Infos sowie zusätzliches Bildmaterial zum Download bereit.

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23. Mai 2013: BINE-Projektinfo: Im Gebäudebetrieb die Heizung kontinuierlich optimieren

Neues Verfahren zur Qualitätssicherung für Büro- und Schulgebäude

In großen Gebäuden lässt sich viel Energie sparen, wenn Heizungsanlagen und andere haustechnische Systeme im Betrieb feiner einreguliert sind. In einem Forschungsprojekt werden daher Verfahren und Instrumente entwickelt, die automatisiert viele Betriebsdaten erfassen, Fehler analysieren und Optimierungsmöglichkeiten aufzeigen. Das BINE-Projektinfo „Heizsysteme in Gebäuden optimal betreiben“ (05/2013) stellt das Konzept und erste Betriebserfahrungen in Demonstrationsgebäuden vor.

In neuen oder grundlegend sanierten Gebäuden können über die Leittechnik alle Daten des Heizungssystems ohne zusätzlichen baulichen Aufwand erfasst und analysiert werden. Diese Zahlen und Kurven verraten Eigentümern und Gebäudetechnikern fast alles über das Betriebsverhalten der Anlagen. Durch eine Feinjustierung bei Zeitprogrammen, eine korrekte Einstellung von Heiz- und Kühlkurven, eine angepasste Pumpenleistung und viele weitere Maßnahmen lassen sich bis zu 30 Prozent Energie sparen. Ziel ist, die Qualität der Gebäudetechnik gewerkeübergreifend zu beurteilen, zeitnah Abweichungen gegenüber dem Sollverhalten zu erkennen sowie den Betrieb kontinuierlich zu überwachen und zu optimieren.

Das neue Verfahren wird derzeit vom Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE) in Freiburg mit Partnern aus Wissenschaft und Industrie entwickelt. Die Arbeiten sollen Ende 2013 abgeschlossen sein. Derzeit werden die Ansätze in sieben größeren Büro- und Schulgebäuden erprobt.

Das BINE-Projektinfo ist kostenfrei beim BINE Informationsdienst von FIZ Karlsruhe erhältlich – unter www.bine.info oder 0228 92379-0. Auf diesem Webportal steht im Pressebereich das Cover des Infos sowie zusätzliches Bildmaterial zum Download bereit.

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21. Mai 2013: BINE Projektinfo: Aluminiumfolie schneller entfetten

Koronaverfahren ersetzt Glühöfen

Um Essen frisch und warm zu halten, nutzen Haushalte und Industrie die nahezu luftdichten Aluminiumfolien. Dazu reicht schon eine Folienstärke von weniger als 0,007 Millimetern – das ist noch dünner als ein menschliches Haar. Um diese geringe Dicke zu erreichen, wird die Aluminiumfolie zweilagig gewalzt. Damit sie nicht verklebt, wird ein lebensmittelkritisches Trennöl aufgegeben.
Diese Fettschicht muss entfernt werden, bevor die Folie mit Lebensmitteln in Berührung kommt. Damit das Trennmittel verdampft, wird die aufgerollte Aluminiumfolie bisher bis zu hundert Stunden in Glühöfen erhitzt. Eine Koronabehandlung soll die aufwendige Entfettung ersetzten. Der Maschinenbauer Kampf Schneid- und Wickeltechnik aus Wiehl hat eine Pilotanlage entwickelt. Das BINE-Projektinfo „Aluminiumfolie entfetten mit Koronabehandlung“ (04/2013) stellt das Verfahren vor.
Das Koronaverfahren kann inline in die Produktionsstraße eingefügt werden. Nach dem Trennen der gedoppelten Folie läuft sie durch die Koronastation. Die Folie wird durch ein atmosphärisches Luftplasma entfettet. Dazu läuft sie über eine geerdete Walze, über der sich Hochspannungselektroden befinden. Ionen des Plasmas treffen mit hoher Energie auf die Folie. Dadurch oxidiert das Trennöl.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) hat dieses Forschungsprojekt gefördert. Das BINE-Projektinfo ist kostenfrei beim BINE Informationsdienst von FIZ Karlsruhe erhältlich – unter www.bine.info oder 0228 92379-0. Auf diesem Webportal steht im Pressebereich Bildmaterial zum Download bereit.

Den vollständigen Pressetext sowie Grafiken und Fotos finden Sie unter http://www.bine.info/...

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Uwe Milles
Tel. 0228/9 23 79-26
presse(at)bine(dot)info

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