Skalierbare Autorendisambiguierung für bibliographische Datenbanken (SCAD)

Zweifellos zählt die eindeutige Zuordnung von wissenschaftlichen Publikationen zu ihren Autoren zu den wichtigsten Herausforderungen für digitale Bibliotheken. Hauptziel dieses Projektes ist die Entwicklung  skalierbarer und flexibler Methoden für die Autorendisambiguierung. Die Autorenidentifikation für die zwei weltweit führenden wissenschaftlichen Informationsservices  der Informatik und Mathematik, DBLP und zbMATH, soll deutlich verbessert werden. Beide Datenbanken dienen als prototypische Daten-Repositories in zwei verschiedenen wissenschaftlichen Bereichen und bieten heterogene Metadaten, darunter auch  historisch bedeutsame Informationen.

Die Zusammenarbeit mit internationalen Partnern, insbesondere mit den Betreibern der chinesischen Plattform www.eScience.gov.cn und des russischen Mathematik-Portals www.mathnet.ru bietet eine einzigartige Gelegenheit, um Methoden zur Autorendisambiguierung für zwei sehr wichtige, aber äußerst schwierig Sprachen in diesem Kontext zu entwickeln. Die Ergebnisse dieses Projekts sind von generellem Interesse für digitale Bibliotheken.


Das mit zwei Projektpartnern (s. u.) gemeinsam durchgeführte Projekt wird von der Leibniz-Gemeinschaft im Rahmen des Leibniz-Wettbewerbs gefördert.
 

  • Laufzeit: 1. Juli 2015 - 30. Juni 2018
  • Förderung: Leibniz-Gemeinschaft
  • Ansprechpartner: Nicolas Roy (FIZ Karlsruhe)
  • Projektpartner: Schloss Dagstuhl - Leibniz-Zentrum für Informatik GmbH, Heidelberg Institute for Theoretical Studies (HITS)

Kontakt

Dr. Olaf Teschke
Leiter Abteilung Mathematik
Tel.: +49 30 399934 13
olaf.teschke@fiz-karlsruhe.de