Aktuelles


"Nearly there!?" Challenges and Chances of the GDPR with 8 months to go until applicability

Acht Monate bevor die EU Datenschutz-Grundverordnung in Kraft tritt, organisiert Franziska Boehm zusammen mit Mark Cole (Universität Luxemburg) am 13. September an der Uni Luxemburg eine Konferenz zu ihrer Anwendbarkeit.

Weitere Infos, Programm und Anmeldung finden Sie hier.


BILETA-Konferenz 2017

Am 20. und 21. Mai 2017 fand die jährliche BILETA (British and Irish Law Education and Technology Association) Konferenz in Braga, Portugal statt. Diana Dimitrova und Francesca Picchierri präsentierten in ihrem Vortrag unter dem Titel „Smart environments in the health context, self-management and data protection in the STARR project“ Forschungsergebnisse von FIZ Karlsruhe aus dem Projekt STARR.

Zahlreiche Fachleute aus dem Bereich IT und Recht nahmen an der Konferenz teil. Sie setzten sich im Rahmen von kleineren Paneldiskussionen mit den Themen Datenschutz, Immaterialgüterrechte und Haftung in Bezug auf neue Informations- und Kommunikationstechnologien auseinander. U.a. hielt Professor Joe Cannataci, der Special Rapporteur on the Right to Privacy der United Nations, eine Konferenzkeynote.


EIDI – Das erste Konsortialtreffen fand am 1. und 2. März 2017 statt

Nach einer kurzen Vorstellung aller Projektteilnehmer und einer Gesamtzusammenfassung des Projektes, wurden die einzelnen Teilprojekte besprochen, in die EIDI aufgegliedert ist.

In Teilschritten wird, im Hinblick auf das beschriebene Projektziel, unter anderem näher analysiert, was genau Digitale Identitäten sowie öffentlich zugängliche Datensenken sind und wie die rechtliche Einordnung vorzunehmen ist – sowohl haftungsrechtlich als auch im Rahmen von Schutzpflichten. In der anschließenden Diskussion ging es um die Frage, was eine „digitale Identität“ rechtlich ausmacht und welche Datensenken mit Identitätsdaten bereits existieren. Daraus ergaben sich erste interessante Ansätze für eine juristische und datenschutzrechtliche Einordnung. Ferner wurde die terminologische Schwierigkeit des Begriffs „Identitätsdiebstahl“ deutlich und diskutiert, ob aus rein juristischer Sicht nicht eine andere Begrifflichkeit geeigneter wäre. Nachdem verschiedene Alternativen durchdacht wurden, die ebenfalls nicht überzeugen konnten, wurde die Suche nach einer Alternative auf die Untersuchung der strafrechtlichen Aspekte in den Teilprojekten von Fabian Rack und Oliver Bizuga verlegt.

Weitere Teilprojekte, die anschließend besprochen wurden, beschäftigen sich schwerpunktmäßig mit der angemessenen Warnung der Betroffenen in psychologischer und juristischer Hinsicht sowie deren Umsetzung durch ein passendes Software-Framework. Auch hieran schloss sich eine spannende Diskussion mit Fragen und möglichen Hypothesen zu einer Gruppierung der Betroffenen und den entsprechend differenzierten Kommunikationsvorgängen an.

Der zweite Teil des Konsortialtreffens war organisatorischen Fragen der Zusammenarbeit und der Kommunikationskanäle gewidmet. Dabei wurden auch die nachfolgenden Workshops zu den Teilprojekten im Sommer und Herbst und das nächste Konsortialtreffen im Dezember geplant.


CPDP Conference 2017

Vom 24.-27.01. nahmen Frau Prof. Boehm und Herr Dara Hallinan an der jährlich stattfindenden Computer, Privacy and Data Protection (CPDP) Konferenz mit über 1000 Teilnehmern in Brüssel teil. Das diesjährige Leitmotiv der Konferenz „The Age of Intelligent Machines“ wurde durch zahlreiche Panels und Veranstaltungen flankiert. Die CPDP ist die größte EU weit stattfindende Stakeholder Konferenz zu den Themen Computer, Privatsphäre und Datenschutz.

Sowohl Frau Boehm (Mitglied im wissenschaftlichen Programmkomitee) als auch Herr Hallinan (Programmdirektor der Konferenz) sind Co-Organisatoren dieser Konferenz. Frau Boehm leitete außerdem fünf Panels zu unterschiedlichen Themen, inklusive der Academic Sessions und war Jurymitglied des Young Scholar Awards der u.a. von ihr herausgegebenen Zeitschrift EDPL, der Nachwuchswissenschaftler aus unterschiedlichen Fachrichtungen unterstützt.

Herr Hallinan hielt im Rahmen des Panels zu „Genetic Privacy“ zu seinem Dissertationsthema einen Vortrag zum Thema: „THE SAMPLE IS DATA! Can Data Protection Law Protect Donors' Interests in Biological samples“.

Weitere Informationen und Videos.


Kontakt

Prof. Dr. Franziska Boehm

Prof. Dr. Franziska Boehm
Bereichsleiterin Immaterialgüterrechte

 

 

Tel.: +49 7247 808 144 (Sekretariat)
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